Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Hamburg

Tibet Initiative Deutschland e.V.Regionalgruppe Hamburg

 

CHINA TIME 2010 in Hamburg

9. September - 25. September 2010

Zum zweiten Mal beteiligt sich die Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg zusammen mit dem Tibetischen Zentrum e.V., Hamburg, der Gesellschaft für bedrohte Völker und dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg an den Chinawochen vom 9. - 25. September 2010. Wir freuen uns, daß wir auch in diesem Jahr durch eine Podiumsdiskussion („Zensur in China. Wie China Meinung macht“), einen Tibettag im Völkerkundemuseum und zwei Filmveranstaltungen („Meltdown in Tibet“ und „Encirclement“) kritische Aspekte in die CHINA TIME 2010 einbringen können. Außerdem diskutieren Amnesty International und die Tibetinitiative am 13. September in einer Podiumsdiskussion über das Thema „Nichts als gute Geschäfte mit Shanghai?“

In einem offiziellen Veranstaltungskalender der CHINA TIME 2010 und in einem Internetauftritt sind unsere Veranstaltungen aufgeführt. Außerdem weisen die beteiligten Organisationen auf ihren Netzseiten, auf Plakaten und Flugblättern darauf hin.

 

 


ENCIRCLEMENT (Umzingelung)

Filmveranstaltung

Freitag, 10. September - 19.30 Uhr

Kulturhaus Eppendorf
Martinistr. 40
20251 Hamburg

Eintritt: 7.00 €, 5,00 €


Spiel- und Dokumentarfilm Weijiao / Blick in das Innenleben eines chinesischen Konsulats in Kanada

Der Diplomat Chen Gang wird in ein chinesisches Konsulat nach Kanada beordert, um die Interessen eines totalitären Regimes in einem freien Land umzusetzen. Es beginnt eine dramatische Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Veranstalter: Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg und dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg

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MELTDOWN IN TIBET

Das große Gletscherschmelzen in Tibet
Ökozid am „Dritten Pol“

Sonntag, 12. September 2010

11.00 Uhr (Matinee)

Abaton
Allendeplatz 3
20146 Hamburg

Eintritt: 7,00 €, 6.00 €


„Meltdown in Tibet“ von Michael Buckley (USA) ist ein dramatischer, informativer und unterhaltsamer Film über das Schicksal der Quellgebiete von Tibets großen Strömen. Geheim gedrehtes Filmmaterial und Kamerabilder geben Einblicke in Chinas „gigantische und potentiell katastrophen- trächtige Staudammprojekte in Tibet“ (Yamjang Norbu, Washington).

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TIBETTAG IM VÖLKERKUNDEMUSEUM HAMBURG

Sonntag, 19. September 2010 - 12.30 Uhr - 18.00 Uhr

Völkerkundemuseum
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg

Eintritt: 7 €, ermäßigt 3 €, Kinder frei

Programm

Erstmals haben sich in Hamburg verschiedene Organisationen (Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg - Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg) zusammengeschlossen, um im Rahmen der CHINA TIME 2010 gemeinsam mit dem Völkerkundemuseum einen Tibettag zu veranstalten. Ziel ist es, Einblicke in die traditionelle und gegenwärtige Kultur Tibets zu geben, die fast nur in der Diaspora gepflegt werden kann. Außerdem berichten verschiedene Experten über die aktuelle wirtschaftliche, soziale und ökologische Situation in Tibet.

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ZENSUR IN CHINA

Wie China Meinung macht

Podiumsdiskussion

Dienstag, 21. September 2010 - 19.00 Uhr

Alfred Schnittke Akademie International
Max-Brauer-Allee 24
22765 Hamburg

Eintritt: frei

 

In einer Podiumsdiskussion mit den Redakteurinnen Dechen Pemba, London („High Peaks Pure Earth“), Angela Köckritz, Hamburg („Die Zeit“), Lea Zhou, Berlin („Epoch Times“) und dem Asienreferent Ulrich Delius, Göttingen (Gesellschaft für bedrohte Völker) wird unter der Moderation von Andreas Hilmer, Hamburg (Journalist und politischer Sprecher des Tibetischen Zentrums Hamburg e.V.) die Vielschichtigkeit der Zensur in China diskutiert.

Veranstalter: Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg - Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg

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Immanuel Kant über Tibet

„Die genaue Kenntnis von Tibet in Asien wäre eine der wichtigsten. Durch sie …. würden wir den Schlüssel zu aller Geschichte erhalten. Es ist dieses das höchste Land, wurde auch wahrscheinlich früher als irgend ein anderes bewohnt und mag sogar der Stammsitz aller Cultur und Wissenschaften seyn. … Ein solcher Urplatz der Künste und Wissenschaften, ich möchte sagen, der Menschheit, verdiente wohl die Mühe einer sorgfältigern Untersuchung.“

Immanuel Kant, Physische Geographie, § 36

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Soname Yangchen

28. Mai 2010 - Völkerkundemuseum Hamburg -

 

Die Tibeterin Soname Yangchen ist in Europa in den letzten Jahren vor allem durch ihren autobiographischen Bericht „Wolkenkind“ bekannt geworden. Darin beschreibt sie, wie sie als 15 jährige aus Tibet zu Fuß über den Himalaya nach Nepal flieht. Seit 1997 lebt sie in London im Exil und ist dort auch als Sängerin bekannt geworden. Sie singt Lieder aus ihrer Heimat und eigene Kompositionen. In ihrem Buch ebenso wie in ihren Liedern gibt sie tiefe Einblicke in die traditionellen religiösen und kulturellen Traditionen Tibets.

Veranstalter: Museum für Völkerkunde in Zusammenarbeit mit der Tibet Initiative Deutschland e.V., Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg - Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg


 

 


Verheerendes Erdbeben am 14. April 2010
in Jyekundo (chin. Yushu), Osttibet (Kham) - (Autonome Tibetische Präfektur Yushu) - (chines. Provinz Qinghai)


Tibetorganisationen rufen in aller Welt dazu auf, direkte Spenden zu überweisen. Dazu gehört die Tibet Foundation in London (www.tibet.foundation.org), die seit 1985 in Tibet wertvolle Hilfe vor Ort leistet. Wir bitten die Freunde und Sympathisanten der Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Hamburg, Spenden an die Deutsche Tibethilfe e.V. in Hamburg zu überweisen, die die Gelder über die Tibet Foundation London an die Tibeter in Jyekundo weiterleitet.

o Die Deutsche Tibethilfe (www.deutschetibethilfe.de) bittet um Spenden, damit eine Grundausstattung mit dem Allernötigsten möglich ist.

Spendenkonto:

Deutsche Tibethilfe e.V. Hamburg
Hamburger Sparkasse
Kto-Nr. 1226 120 044
BLZ 200 505 50
Stichwort: „Erdbeben-Yushu“

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„Blutiger 10. März“

 

In Auszügen geben wir eine Botschaft des 1. Vorsitzenden des Vereins der Tibeter in Deutschland e.V., Lekshey Hofheinz, zum 10. März 2010 auf unseren Netzseiten wieder. Wir sind der Meinung, daß Tibeter mehr denn je bei uns zu Wort kommen müssen. Wir begannen mit der „Video-Botschaft von Kalsang Tsultrim an die freie Welt: Ruf nach der Rückkehr des Dalai Lama und dem Ende der Repression“ auf unserer Kundgebung am Internationalen Tag der Menschenrechte, am 10. Dezember 2009. Sie wurde in tibetischer und deutscher Sprache in Auszügen von Tibetern verlesen. Auf unseren Netzseiten ist sie in deutscher Sprache zu lesen und in tibetischer Sprache zu hören und zu lesen.

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Pressemitteilung 10. März

 

Brief an den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg anlässlich des 51. Jahrestages des tibetischen Volksaufstandes in Lhasa.

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Was bleibt - eine Reise durch das heutige Tibet Lichtbildervortrag von Puntsok Tsering, Düsseldorf

Samstag, d. 30. Januar 2010

19.00 Uhr

Kulturhaus Eppendorf
Martinistr. 40

20251 Hamburg

Eintritt: 8,50 € / 6,00 €

Der gebürtige Tibeter Puntsok Tsering kehrt nach achtjähriger Abwesenheit wieder in seine Heimat zurück.

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Dolpu Tulku - Heimkehr in den Himalaya -

Dokumentarfilm im Abaton am 4. Januar 2010 um 20 Uhr

 

Der Hirtenjunge Sherap Sangpo, geboren in der im Nordwesten Nepals liegenden Region Dolpo, trifft den Dalai Lama. Die Begegnung läßt in ihm den Wunsch reifen, ein Mönch zu werden. Als Reinkarnation eines hochstehenden Lamas in Kathmandu erkannt, wird er 16 Jahre lang auf das Leben eines Tulku und religiösen Oberhauptes im Dolpo vorbereitet. Der Film berichtet von der Rückkehr in seine Heimat, in der er bereits sehnlichst erwartet wird.

Dolpo Tulku und der Regisseur Martin Hoffmann sind anwesend. Die TID Hamburg ist mit einem Infotisch im Foyer des Kinos vertreten.

http://www.dolpotulku.de/

http://www.abaton.de/

 

 

D

 

INTERNATIONALER TAG DER MENSCHENRECHTE 2009

Donnerstag, 10. Dezember 2009

 

Menschenrechte auch in China, Tibet und

Ostturkestan (Xinjiang)

 

D e m o n s t r a t i o n

15.00 Uhr

Theodor-Heuß-Platz / Moorweide - Dammtorstraße - Gänsemarkt - Jungfernstieg - Europapassage (Ecke Bergstraße / Ballindamm)

 

M a h n w a c h e

16.00 Uhr

Europapassage (Ecke Bergstraße / Ballindamm)

 

Redner/innen

o Helmut Steckel (Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg)
o Andreas Hilmer (Tibetisches Zentrum e.V., Hamburg)
o Andreas Waldowsky (Bürgerschaftsabgeordneter der GAL)
o Ulrich Delius (Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen)
o Phurbu Königsmark (Verein der Tibeter in Deutschland, Hamburg)

 

Lesung:

Lesung in tibetischer und deutscher Sprache von Auszügen der Videobotschaft von Kalsang Tsultrim an die freie Welt: Ruf nach der Rückkehr des Dalai Lama und dem Ende der Repression


Friedensgebet:

Friedensgebet des Tibetischen Zentrums


Veranstalter: Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V., Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker (Asienreferat Göttingen und Regionalgruppe Hamburg), Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg

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Die „Videobotschaft von Kalsang Tsultrim an die freie Welt: Ruf nach der Rückkehr des Dalai Lama und dem Ende der Repression“ kann hier in tibetischer und deutscher Sprache als vollständiger Text abgerufen werden. Zu lesen sind die Texte auch unter http://www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, Arbeitsgruppe München) und unter http://www.tibet-forum.com (Verein der Tibeter in Deutschland). Die Videobotschaft von Kalsang Tsultrim ist bei Youtube zu sehen Eine Zusammenfassung des Videoappels gibt es als Pressemitteilung im Presseportal http://www.dailynet.de/RechtGesellschaft/51176.php

 

Pressemitteilung

 

 

 

Tod in der tibetischen Hauptstadt Lhasa

Offener Brief an den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg anläßlich der von der Volksrepublik China vollstreckten Todesurteile gegen zwei Tibeter am 20.10.09

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Eilaktion der Tibet Iniative Deutschland


 

 

Autorinnen, die auf der schwarzen Liste

der Kommunistischen Partei Chinas stehen

 

Xu Pei, chinesische Exilschriftstellerin aus Köln auf der Frankfurter Buchmesse 2009 (Stand: GfbV)
 

Damals wusste ich nicht, dass alle Veröffentlichungen in China unter Selbstzensur und Zensur der KP entstanden sind. Trotzdem fand ich keinen Gefallen an der erlaubten Gegenwartsliteratur. Was mich anzog, war die Literatur aus der Republik China (Taiwan) oder aus der alten Zeit, wie z.B. "Traum im roten Gebäude" (Deutsche Übersetzung: Traum der roten Kammer) aus der letzten Kaiserdynastie.

 

 

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Offener Briefan die Generalkonsulin der Volksrepublik China in Hamburg

Hamburg, den 28.09.2009

An das
Generalkonsulat der VR China
Frau CHEN Hongmei
Elbchaussee 268
22605 Hamburg

 

Sehr geehrte Frau Generalkonsulin,

 

auf dem Festakt „100 Jahre Sinologie in Hamburg“ am 21. September 2009 in der Hamburger Universität boten Sie in einem Grußwort an die Gäste Ihre Hilfe und Unterstützung an. Ich möchte als Sprecher der Tibet Initiative Deutschland in Hamburg Sie anläßlich der Feiern „60 Jahre Volksrepublik China“ am 1. Oktober 2009 und im Hinblick auf die Frankfurter Buchmesse bitten, sich für eine Reihe von verhafteten Tibetern und chinesischen Landsleuten in Hamburgs Partnerstadt Shanghai einzusetzen. Shanghai liegt neben Tibet und Ostturkestan (Xinjiang) auch im Blickfeld der Hamburger Gruppe der Tibet Initiative. Im Einzelnen zähle ich fünf tibetische und zwei chinesische Personen in Shanghai auf und führe einige Hintergrundmaterialien an. Es ist für Sie sehr leicht möglich, Nachforschungen anzustellen und meine Angaben zu überprüfen. Ich beziehe mich u. a. auf Quellen wie „Reporter ohne Grenzen“ „amnesty international“, „Human Rights in China“ und „Gesellschaft für bedrohte Völker“.

Die in Paris ansässige Organisation „Reporter ohne Grenzen“ kritisiert die Inhaftierung tibetischer Schriftsteller, von denen drei in diesem Jahr festgenommen wurden, während sich einer bereits seit März 2008 in Haft befindet. Diese Schriftsteller wurden durch eine Bloginformation der in Peking lebenden tibetischen Schriftstellerin Tsering Woeser vom 3. August bekannt. Die Blogeinträge können mittlerweile nicht mehr abgerufen werden, sie wurden von den chinesischen Behörden blockiert.

 

Über die inhaftierten tibetischen Schriftsteller sind weltweit folgende Informationen im Netz zu finden:

 

Tibetische Bürgerrechtler (Schriftsteller und Filmemacher) in Tibet

1. Drokru Tsultrim (chin. Zhuori Cicheng), 27, der Herausgeber des Literaturmagazins „Schneeleben“ (Khawai Tsesok) wurde am 2. April 2009 verhaftet, weil seine Artikel angeblich „zum Separatismus aufhetzten“. Die Zeitschrift wurde inzwischen verboten.

2. Der 20jährige Mönch Kunga Tsayang (chin. Gegga Cangyang), der unter dem Pseudonym Gangnyi schreibt, verfasste Artikel wie „Wer sind die wahren Separatisten“, „Tibeter, wir müssen die Wahrheit über AIDS erkennen!“, „Lhasa ist nicht mehr das Lhasa von früher“, „China muß sich bei Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama entschuldigen“ und „Wir Tibeter sind die wahren Zeugen“. Er befindet sich seit Frühjahr in Haft.

3. Tashi Rabten, ein Student an der Nordwest-Minderheiten-Universität in Lanzhou, der unter dem Pseudonym „Therang“ schrieb, wurde am 27. Juli festgenommen, nachdem er „Buchstaben in Blut“, eine Sammlung von 32 Essays über die Gewalttätigkeiten vom März 2008 in Tibet auf eigene Kosten veröffentlicht hatte. Tashi Rabten gab auch das Magazin Shar Dungri (Östlicher Schneeberg) heraus, in dem Artikel über die Protestaktionen vom vergangenen Jahr erschienen.

4. Khang Kunchok (chin. Kang Gongque), der früher das Magazin „Kangsel Metok“ des Klosters Kirti herausgab, wurde am 20. März 2008 verhaftet, als er gegen das Töten von Tibetern durch die Sicherheits-kräfte protestierte. In Barkham gründete er die Zeitschrift „Nanjia“. In
einem Gefängnis von Chengdu verbüßt er eine Strafe von zwei Jahren.

Quelle: CHINA OBSERVER - „Reporter ohne Grenzen kritisierte China wegen Inhaftierung tibetischer Schriftsteller“. Die Informationen sind gekürzt wortwörtlich wiedergegeben. Umfangreiche Informationen über die vier Tibeter finden sich im Nachrichtendienst IGFM München und Tibetan Review September 2009.

5. Hinzuweisen ist auch auf den Fall des tibetischen Straßenhändlers Dhondup Wangchen, der seit einem Jahr im Gefängnis sitzt. Sein einziges Vergehen waren Filmaufnahmen von Tibetern, die ihre Meinung zu den Olympischen Spielen und zur derzeitigen Situation in Tibet äußerten. Aus den Filmaufnahmen entstand der 25-minütige Film „Leaving Fear Behind“, der weltweit in Lichtspieltheatern und im Internet gezeigt wurde. In Hamburg war der Film im Abaton-Kino zu sehen. Auf den Netzseiten der „Tibet Initiative Deutschland“ und der „International Campaign for Tibet Deutschland“ finden Sie weitere Einzelheiten.

 

Chinesische Bürgerrechtler in Shanghai

1. Der Rechtsanwalt Zheng Enchong betreute in Shanghai mehr als 500 Mandanten, die ihre Häuser und Wohnungen verloren. Er zählt zu den Erstunterzeichnern der Charta 08, die von 5000 chinesischen Intellektuellen und Bürgerrechtlern unterzeichnet wurde. Er wurde für drei Jahre in einem Geheimverfahren inhaftiert. Danach entzog man ihm für ein Jahr seine bürgerlichen Rechte, Seit der Beendigung seiner ersten dreijährigen Haft im Juli 2006 wurde er 62 mal von den Behörden zum Verhör einbestellt. Im Frühjahr 2009 wurde er 20 mal vorgeladen. Mehrfach wurde er von Polizisten geschlagen.

2. Die 48 Jahre alte Menschenrechtlerin Mao Hengfeng ist eine erklärte Gegnerin der staatlich verordneten Ein-Kind-Politik. Sie protestiert seit Ende der 80ger Jahre gegen die staatliche Politik der Familienplanung. Ihre Proteste führten dazu, daß sie zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Sie leidet unter den Folgen der in der Haft erlittenen Folter. Sie wird erneut verhaftet, als sie vor einer Sitzung des Shanghaier Volkskongresses zusammen mit aus ihren Wohnungen vertriebenen Bürgern protestiert. Sie rief den Mitgliedern des Volkskongresses zu: „Abgeordnete von Shanghai, Ihr sollt Eurem Volk dienen! Kommt uns zuhören! Wir wollen Demokratie und ein Ende der Folter!“

Zur Eröffnung der Chinawochen (CHINATIME 2008) in Hamburg stellten auf einer Pressekonferenz die Gesellschaft für bedrohte Völker und die Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg den Report „Menschenrechtsverletzungen in Hamburgs Partnerstadt Shanghai“ vor. In der 53-seitigen Broschüre sind hunderte Menschenrechtsverletzungen, die seit Januar 2006 in der chinesischen Hafenstadt verübt wurden, dokumentiert. Ein Exemplar ging dem Generalkonsulat zu.

Abschließend möchte ich Sie auf die Offenen Briefe vom 3. Januar 2005 und vom 6. Januar 2006 an Ihren Vorgänger Herrn Ma Jinsheng aufmerksam machen. Sie finden die Briefe unter der Rubrik „Pressemitteilungen“ unserer Netzseiten www.tibet-hamburg.de .

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich für die namentlich von mir angeführtenTibeter und für die in Hamburgs Partnerstadt Shanghai lebenden kritischen Bürger einsetzen würden.

Am 1. Oktober 2009 werden um 18.30 Uhr einige Tibeter vor dem Generalkonsulat in der Elbchaussee stehen. Das Motto der Mahnwache ist: “ 60 Jahre Volksrepublik China - Tibet ist abgesperrt.“


Mit freundlichen Grüßen

Helmut Steckel

 

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VeranstaltungshinweisLesung von Yangzom Brauen auf dem Harbour Front Festival

Am 15. September 2009 um 19 Uhr liest Yangzom Brauen auf dem Internationalen Literaturfestival in der Ballinstadt aus Ihrem Buch "Eisenvogel - Drei Frauen in Tibet - Die Geschichte meiner Familie".

Zur Webseite des Harbourfont Literaturfestival

 

VeranstaltungshinweisLesung von Karola Kostial im Kulturhaus Eppendorf

Am Donnerstag, den 24.9.2009 um 19.30 Uhr findet im Kulturhaus Eppendorf in der Martinistr. 40 eine Veranstaltung mit der Autorin Karola Kostial (www.ladakh-hilfe.de) über "Das andere Ladakh - Abenteuer im indischen Himalaya" (Multimediashow - Lesung - tibetisches Essen) statt. Wir sind dort mit einem Infostand vertreten. Der Eintritt beträgt 5 €. Kontakt: Telefon 040 - 47 94 99

 

 

7. Festival der Kulturen vom 11. - 13. September 2009 in HamburgSchwerpunktthema: Toleranz

Schirmherr: Peter Lohmeyer (Film- und TV-Schauspieler)

Demonstration in Hamburg mit 2000 Teilnehmern aus 50 Nationen
am Sonnabend, den 12. September 2009; 12.00 - 16.00 Uhr
Demonstrationsweg: Lange Reihe - Uni-Campus
Motto: „Akzeptanz statt Angst - die Würde des Menschen ist unantastbar“

 

Die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg, das Tibetische Zentrum, der Verein der Tibeter in Deutschland, Regionalgruppe Hamburg und die Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Hamburg beteiligen sich an der Demonstration und mit einem Stand auf dem dreitägigen Basar (Uni-Campus). Die Tibeter zeigen am Sonnabend, d. 12.9.09 um 20.15 Uhr auf einer Bühne heimatliche Tänze. Auf dem Demonstrationsweg wird vor der Formation der Tibeter und Tibetfreunde ein mit Tibetflaggen und Transparenten geschmückter Lastwagen mitgeführt.

Zu den Netzseiten des Festivals der Kulturen

BriefaktionTibetischer Filmemacher Dhondup Wangchen vor Gericht

Liebe Freundinnen und Freunde Tibets,

im vergangenen Jahr zeigte die Tibet Initiative Deutschland in Hamburg am 10. Dezember im Abaton-Kino den Film "Leaving Fear Behind" des tibetischen Filmemachers Dhondup Wangchen. Wangpo Tethong in der Schweiz teilte mit, daß Dhondup Wangchen möglicherweise bereits am morgigen Sonnabend, den 1.8.09 vor Gericht gestellt wird. Es gibt einen Bericht über sein Schicksal, der auch im "China Observer" und auf den Netzseiten der igfm-München zu lesen ist. "Reporter ohne Grenzen" starteten am 17. Juni eine Online-Petition für die Freilassung des Filmemachers. Die Tibet Initiative Deutschland e.V. ruft auf ihren Netzseiten zu einer Briefaktion auf. Der chinesische Generalkonsul in Hamburg hat am Sonnabend von uns diesen Offenen Brief erhalten.

Wir möchten hier auch auf die Aktion bei ICT und ai verweisen.

Mit herzlichen Grüßen und Tashe Delek

Helmut Steckel

 

 

VeranstaltungshinweisDemonstration vor der chinesischen Botschaft in Berlin

Unter dem Motto „Dem chinesischen Staatsterror gegen Uiguren Einhalt gebieten!“ rufen der Uigurische Weltkongreß (München) und die Gesellschaft für bedrohte Völker - GfbV (Göttingen und Berlin) zu einer Demonstration vor der chinesischen Botschaft in Berlin an der Jannowitzbrücke am Freitag, den 10.7.09 um 15.00 Uhr auf. Anschließend findet eine Demonstration zum Brandenburger Tor statt.

 

Tibet und OstturkestanDie Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg bekundet Solidarität mit den Uiguren

Rebiya Kadeer, Präsidentin des Uigurischen Weltkongresses, war im Sommer 2007 Gast der Hamburger Regionalgruppe der Tibet Initiative Deutschland e.V. und des Tibetischen Zentrums e.V. Zusammen mit dem chinesischen Dissidenten Harry Wu (Laogai Foundation in Washington), Jan Willem den Besten (International Campaign for Tibet Europa) und Michael Gibb (UNPO - Unrepresented Nations and Peoples Organisation - Organisation der nicht in der UNO vertretenen Völker und Organi-sationen) diskutierte sie in der Universität über die Menschenrechtsverletzungen der Volksrepublik China. Es gab eine zweimalige Begegnung mit dem sich in der Hansestadt aufhaltenden Dalai Lama, ein Besuch bei der Fraktionsspitze der GAL im Rathaus, eine interne Begegnung mit Tibetfreunden im Materiallager der TID Hamburg und ein Besuch im Abaton-Kino.

Im Herbst 2007 war Rebiya Kadeer Gast des Völkerkundemuseums, um das Buch „Die Himmelsstürmerin. Chinas Staats-feindin Nr. 1 erzählt aus ihrem Leben“ von Alexandra Carvelius und Rebiya Kadeer vorzustellen. Ein Besuch bei den Turkologen in der Universität schloß sich an.

Bereits zu einem früheren Zeitpunkt nahmen wir Kontakt mit den Uiguren auf. An sino-tibetischen Dialogen in Malente und an Podiumsdiskussionen in Hamburg beteiligte sich Erkin Alptekin, ehemaliger Generalsekretär der UNPO und Präsident des Uigurischen Weltkongresses. Asgar Can, derzeitiger Vicepräsident des Uigurischen Weltkongresses mit Sitz in München war Teilnehmer einer vom früheren Umweltsenator Alexander Porschke (GAL) einberufenen Pressekonferenz im Rathaus.

Wir solidarisieren uns als Tibet Initiative mit den Tibetern, aber auch mit den leidgeprüften Uiguren in ihrer Heimat Ostturkestan (Xinjiang), mit den Mongolen in der Inneren Mongolei, mit allen Minderheiten in der Volksrepublik China und den Chinesen, die das erstarrte System der „harmonischen chinesischen Gesellschaft“ überwinden wollen.

Wir wünschen uns eine Demokratie im Vielvölkerstaat China, in der das unbedingte Verlangen nach Wahrheit die Politik bestimmt. Ein Staat, der nach Belieben mit den Menschenrechten umgeht, ist anachronistisch. Wir tragen in Hamburg unseren bescheidenen Teil dazu bei, die Verhältnisse in China zu ändern. Wir wünschen uns, daß Politiker und Vertreter der Wirtschaft in Hamburg, Hochschullehrer und Studenten im Asien-Afrika-Institut der Universität, Freunde Chinas in verschiedenen namhaften Gesellschaften und Instituten der Hansestadt und Schulen, die im Schüleraustausch mit China stehen, aufmerksam und kritisch die Ereignisse in China beobachten. Das Einmischungsgebot für die Menschenrechte, daß die unvergessene und unerschrockene Petra Kelly immer wieder forderte, gilt gerade nach den Unruhen des vergangenen Jahres in Tibet, der anhaltenden Unterdrückung der Tibeter, der Internetzensur der KP Chinas, der massiven Behinderung der Meinungsfreiheit, den Festnahmen von Schriftstellern, Bürgerrechtlern, Falun-Gong-Anhängern und den augenblicklichen Gewalttaten in Ostturkestan.

In einer Pressemitteilung vom 8. Juli 2009 schreibt Rebiya Kadeer über „Die wahre Geschichte des Aufstandes der Uiguren“. Wir verweisen hier auf die Netzseiten der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, Arbeitsgruppe München, von der der Beitrag übernommen worden ist.

Der Dalai Lama sprach in einer Erklärung vom 8. Juli 2009 von seiner Besorgnis über die sich „zuspitzende Situation ins Ost-Turkestan (Xinjiang), besonders über den tragischen Verlust von Menschenleben.“ (s. Presseerklärung der ICT Deutschland: „Nach Tibet jetzt Ost-Turkestan: Proteste und Gewalt in Xinjiang“)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen, die Tibet Initiative Deutschland, amnesty international, die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte in Frankfurt a.M. und die International Campaign for Tibet Deutschland informieren über die Situation in Ostturkestan.

Helmut Steckel

 

Erklärung des Dalai Lama zu den Unruhen in Ostturkestan (Xinjiang), 8. Juli 2009

„Ich bin zutiefst besorgt und betrübt über die sich zuspitzende Situation in Ost-Turkestan (Xinjiang), besonders über den tragischen Verlust von Menschenleben. Ich dränge die chinesische Regierung mit Nachdruck darauf, im Umgang mit der Situation im Geiste von Verständnis und Weitblick Zurückhaltung zu üben. Ich bete für die, die ihr Leben verloren haben, für ihre Familien und für andere, die von diesen traurigen Ereignissen betroffen sind.“

(siehe Pressemitteilung der International Campaign for Tibet Deutschland und Erklärung im Original des Tibet Büros in Genf)

 

Die wahre Geschichte des Aufstandes der UigurenDurch das brutale Vorgehen der chinesischen Polizei wurde aus einer friedlichen Versammlung ein Blutbad -

von Rebiya Kadeer, der Präsidentin des Weltkongresses der Uiguren

 

Rückblickend auf ihren Umgang mit den Unruhen in Ürümqi und Ost-Turkestan diese Woche wird die chinesische Regierung der Welt vermutlich erzählen, daß sie im Interesse der Aufrechterhaltung der Stabilität handelte. Gewiß wird sie nicht sagen, warum Tausende von Uiguren alles aufs Spiel setzten, um ihre Stimme gegen die Ungerechtigkeit zu erheben, unter der sie leiden, oder warum Hunderte von ihnen jetzt tot sind, weil sie von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machten.

....

Hier weiterlesen (Webseite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, Arbeitsgruppe München)
Übersetzung: Adelheid Dönges
Revision: Angelika Mensching
Quelle: Canada Tibet Committee

 
Rebiya Kadeer vor der Justitia im Hamburger Rathaus am 23.7.2007

 

VeranstaltungshinweisFahrradrallye in der Hamburger Innenstadt

Am Sonnabend, den 27. Juni 2009 veranstaltet der Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Regionalgruppe Norddeutschland eine Fahrradrallye in der Innenstadt Hamburgs. Treffpunkt ist der Rathausmarkt um 11.00 Uhr.

Alle Teilnehmer bringen ihre eigenen Fahrräder mit und tragen ein Tibet-Shirt oder eine Tibetflagge. Es werden Flugblätter verteilt.

 

4. Juni 2009

In Gedenken an das Tiananmen-Massaker in Peking am 4. Juni 1989 sandte uns die chinesische Exildichterin Xu Pei das von ihr übersetzte Heldenepos „Tiananmen-Bruder - den Seelen der Opfer vom 4. Juni gewidmet“ von Zhang Jian zu.

Zum Gedicht

 

 

20. Jahrestag des Tiananmen-Massakers

 

 

Eppendorfer Landstraßenfest am 6. und 7. Juni 2009Sa 11.00 bis 23.00 Uhr, So 11.00 bis 22.00 Uhr

Sommer, Sonne, Landstraßenfest - unter diesem Motto feierten in den letzten Jahren bis zu 250 000 Menschen das traditionelle Landstraßenfest, so auch am 6. und 7. Juni 2009. Stadtteilbezogene Themenbereiche, ein buntes Unterhaltungs- und Kinderprogramm sowie der beliebte Flohmarkt sind Garanten für den Erfolg des beliebten Stadtteilfestes. Örtliches Zentrum der Veranstaltung ist wieder die große Hauptbühne, die in diesem Jahr auf dem vor wenigen Tagen neu eröffneten Marie-Jonas-Platz steht.“ (hamburg-magazin.de)

 

Wir, die Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland e.V. und der Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg sind Teilnehmer des Landstraßenfestes. Zusammen mit der Geschichtswerkstatt des Kulturhauses Eppendorf beziehen wir ein weißes Zelt. Mit unseren tibetischen Fahnen und Gebetsflaggen sind wir sicherlich auf der Vereinsmeile Eppendorfer Leben 2009 nicht zu übersehen. Wir wollen über die Situation der Menschenrechte in Tibet, Ostturkestan (Xinjiang) und China informieren. Auf zahlreichen Besuch freuen wir uns.

 

 

ArtikelWem gehört Tibet?

Der von uns hier bereitgestellte Artikel „Wem gehört Tibet?“ von Prof. Dr. Heiner Roetz ist ein Beitrag eines Sinologen über das komplexe Thema Tibet, der die chinesischen Geschichtslügen aufdeckt. Wir wissen es schon lange, daß die Kommunistische Partei Chinas keinerlei Ansprüche an Tibet stellen kann. „Die Wahrheit in den Tatsachen suchen“ nach Deng Xiaoping ist richtig oder anders ausgedrückt: Es gibt eine Wahrheit in den historischen Tatsachen.

"Vor einem halben Jahrhundert wurde der tibetische Aufstand gegen die chinesische Besatzung niedergeschlagen. China hat die «friedliche Befreiung Tibets von der Leibeigenschaft» mit einem neuen Feiertag begangen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie haltlos die chinesischen Versuche sind, Besitzansprüche historisch zu untermauern ..."

Artikel weiterlesen (PDF) / NZZ Online

 

 

Offener Briefan die Chinafreunde, Freunde Tibets und Ostturkestans

„Die Entwicklung in Tibet beweist die Richtigkeit der Tibet-Politik“

Ministerpräsident Wen Jiabao am 13.3.09 auf einer Pressekonferenz in der Großen Halle des Volkes in Peking

 

„Es ist sympathisch und für mich eine große Ermutigung, dass so viele Menschen, vor allem junge Leute, dem nicht gleichgültig gegenüberstehen, was auf der anderen Hälfte der Erdkugel vor sich geht. Es geschehen dort ernste Dinge.“

 

Václav Havel, Schriftsteller und früherer Präsident der Tschechoslowakei und der Tschechischen Republik auf einer Demonstration vor der chinesischen Botschaft in Prag im März 2008

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Hamburg, den 24.05.2009

 

Liebe Chinafreunde, Freunde Tibets und Ostturkestans,

 

offene Briefe veröffentlichte die Tibet Initiative Deutschland in Hamburg am 3.1.2005 und am 6.1.2006 auf unseren Netzseiten. Sie waren an den Generalkonsul der Volksrepublik China in Hamburg gerichtet. Einen Offenen Brief anläßlich des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking 1989 schrieb die Tibetgruppe am 3. Juni 2004 an Ole von Beust, den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Zum 20-jährigen Jubiläum des Tiananmen-Massakers veröffentlichen wir einen vierten Brief. Die Adressaten sind ganz allgemein Chinafreunde, Freunde Tibets und Ostturkestans.

Unser Brief hat folgende Themenbereiche zum Inhalt

1. Tiananmen-Massaker 1989
2. 10. März 1959 - Tibetischer Volksaufstand in Lhasa und Flucht des Dalai Lama
3. 28. März 2009: Feier der VR China zur „Befreiung der Leibeigenen“ in Tibet
4. Mutige Bürger in der Volksrepublik China
5. Scheinheilige Olympische Spiele 2008 der Kommunistischen Partei in Peking
6. CHINA TIME 2008 in Hamburg
7. Menschenrechtsverletzungen in Hamburgs Partnerstadt Shanghai
8. Zhao Ziyang - Gefangener des Staates

Hier weiter zum Brief (PDF)

 

 

Veranstaltungshinweis

Film: „Chinas Staatsfeindin Nr. 1 - Rebiya Kadeers Kampf für die Uiguren“ -
Gespräch mit der Regisseurin Sylvia Nagel und Dr. Thomas Hoppe, Bremen

Am 4. Juni 2009 im Abaton in Hamburg

Themenabend „Menschenrechte in China“ in Arte am 2. Juni 2009

Am 20. Jahrestag des Tiananmen-Massakers zeigen wir am 4. Juni 2009 um 18.30 Uhr im Abaton-Kino den Dokumentarfilm „Chinas Staatsfeindin Nr. 1 - Rebiya Kadeers Kampf für die Uiguren“ von Sylvia Nagel. Die Regisseurin wird im Abaton über die enormen Schwierigkeiten beim Filmen in Ostturkestan (Xinjiang) berichten. Eingeladen ist auch der Wissenschaftler Dr. Thomas Hoppe aus Bremen, der über Xinjiang forscht und in Hamburg über die Lage der Tibeter und Uiguren berichten wird. (Thomas Hoppe: „Die ethnischen Gruppen Xinjiangs: Kulturunterschiede und interethnische Beziehungen“, Hamburg 1995 - „Tibet heute - Aspekte einer komplexen Situation“, Hamburg 1997).

 

 

Rebiya Kadeer 2007 in Hamburg

Der Sender Arte zeigt am Dienstag, den 2. Juni 2009 um 23.05 Uhr im Rahmen des Themenabends „Menschenrechte in China“ den Film „Tiananmen: 20 Jahre nach dem Massaker - die Opfer erzählen“ (Dokumentation von Thomas Weidenbach und Shi Ming) und den Dokumentarfilm über Rebiya Kadeer von Sylvia Nagel.

 

Rebiya Kadeer, die Mutter der Uiguren, war anläßlich des Dalai-Lama-Besuches im Sommer 2007 zusammen mit Harry Wu unser Gast in Hamburg. Harry Wu sind maßgeblich die Resolutionen des Bundestages und der Hamburger Bürgerschaft über die „Laogais“ (Zwangsarbeitslager in China) zu verdanken. Am 23. Juli 2007 sahen sich Rebiya Kadeer und Harry Wu den Film „Angry Monk - Reflektionen über Tibet“ von Luc Schädler im Abaton an und diskutierten mit dem Publikum. Im Völkerkundemuseum las Rebiya Kadeer im Herbst 2007 aus ihrem Buch „Die Himmelsstürmerin - Chinas Staatsfeindin erzählt aus ihrem Leben“, München 2007 vor.

 

Wir freuen uns, daß mit dem Film über Rebiya Kadeer der deutschen Öffentlichkeit gezeigt wird, daß die Lage der Uiguren in Ostturkestan dem Schicksal der Tibeter gleicht. Wir freuen uns ganz besonders, daß der Film unmittelbar nach der Ausstrahlung im Fernsehen im Abaton gezeigt werden kann. Ein zahlreicher Besuch der Tibetfreunde im Kino ist ein Akt der Solidarität.

 

Das Erste zeigt die Dokumentation über das Tiananmen-Massaker am Mittwoch, den 3. Juni 2009. Zur Programmvorschau

 

 

Machen Sie mit!E-Mail Aktion gegen Todesstrafen an das Oberste Volksgericht der VR China

Liebe Tibetfreundinnen und Tibetfreunde,

bitte beteiligt euch an der Aktion des Internationalen Tibet-Unterstützungsnetzwerks an das Oberste Volksgericht der VR China. Auf der Website des Obersten Volksgerichts der VR China findet sich ein Feedback-Formular für die Bürger. Wir bitten euch über dieses Formular an das Oberste Volksgericht folgende Botschaft zu verschicken mit der Forderung, die Todesurteile gegen Lobsang Gyaltsen Loyak sofort aufzuheben.

Das Oberste Volksgericht trifft die letzte Entscheidung über die Vollstreckung der Todesurteile, hat somit also die Macht, diese zu verhindern.

Zur Aktion

 

!!! Beteiligen Sie sich bitte auch an der Aktion von Amnesty International und der IGFM-Arbeitsgruppe München zur Verhinderung der Hinrichtung von vier Tibetern. Hier geht's zur Aktion!

 

NeuPhotogalerie mit Bildern zu unseren Veranstaltungen am 10. März und 16. März 2009

Zur Slideshow

 

Begegnung mit Tibetern und Tibetfreunden am 16.3.2009 im Materiallager der TID-Hamburg

 

 

Die TID-Regionalgruppe lud am 16.3.09 Tibeter und Tibetfreunde zu einer „nach innen gerichteten Begegnung“ in ihr Materiallager in Hamburg-Eppendorf ein. Gäste waren Dr. Helga Trüpel (Europaabgeordnete der Grünen aus Bremen), Ulrich Delius (Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker / GfbV, Göttingen), Nadine Baumann (Geschäftsführerin und Referat für Politik und Internationales der Tibet Initiative Deutschland e.V. / TID, Berlin, Kai Müller (Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland / ICT, Berlin), Christof Spitz (Geschäftsführer des Tibetischen Zentrums Hamburg / TZ), Sabine Kulau (Organisatorin des Festivals der Kulturen in Hamburg), Katharina Fegebank (Landesvorsitzende der GAL (Grün-Alternative Liste), Heide Meyer (Deutsche Tibethilfe, Hamburg) und Dr. Xu Pei (chinesische Exildichterin, Köln).

Hier weiterlesen (PDF). Zur Bildergalerie

 

 

Aktionen zum fünfzigsten Jahrestag des Volksaufstandes gegen die chinesische Besatzung

Pressemitteilung der TID Hamburg zu den Veranstaltungen am 10. März 2009 in Hamburg.

 

Liebe Freundinnen und Freunde Tibets und Chinas,

Am 10. März 2009 bitten wir um Unterstützung für eine Demonstration und zwei Mahnwachen in Hamburg. "50 Jahre Widerstand in Tibet" verpflichtet uns "...laut - stark - ungebrochen" für die Menschenrechte der Tibeter einzutreten.

Es gibt eine Demonstration vom Fähranleger Teufelsbrück a. d. Elbe bis zum Generalkonsulat der VR China in der Elbchaussee 268. Die Demonstration beginnt um 15.30 Uhr.

Von 16.00 Uhr - 16.45 Uhr findet eine Mahnwache vor dem chinesischen Generalkonsulat in der Elbchaussee statt.

Eine zweite Mahnwache gibt es um 18.00 Uhr vor der Europapassage (Ecke Ballindamm / Bergstr.).

Vom Fähranleger Teufelsbrück fährt der Schnellbus 36 um 17.33 Uhr Richtung Innenstadt und erreicht den Jungfernstieg in der Nähe der Europapassage um 17.54 Uhr.

An der Demonstration und an den Mahnwachen nehmen neben den Tibetern aus Hamburg und Bremen, Tibetfreunden aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen auch vier tibetische Mönche aus dem Kloster Sera Jeh in Indien teil. Die Teilnehmer der Aktionen tragen großflächige Plakate mit den Namen von 66 im vergangenen Jahr getöteten Tibetern, außerdem Banner und tibetische Flaggen.

Es werden verschiedene kurze Ansprachen gehalten: der Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Andreas Waldowsky (Grün-Alternative Liste - Sprecher für Internationales und Europa), ein Vertreter der Tibetergemeinschaft (Verein der Tibeter in Deutschland e.V. - VTD) und Helmut Steckel (Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg). Die tibetischen Mönche sprechen ein Friedensgebet, die Tibeter singen abschließend ihre Nationalhymne.

Zu unserer Solidaritätsaktion in Hamburg siehe auch hier.

Kundgebungen finden auch in den Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a.M. München, Dresden, Freiburg, Karlsruhe und Ulm statt. Nähere Angaben hier.

Am 50. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstandes wird auch zum vierzehnten Mal auf Rathäusern und Ämtern die Flagge Tibets gehisst. Im vergangenen Jahr waren es 922 Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland - 145 mehr als 2007. Nähere Angaben hier.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Helmut Steckel
(Sprecher der Tibet Initiative Deutschland - Regionalgruppe Hamburg)