Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Hamburg

Tibet Initiative Deutschland e.V.Regionalgruppe Hamburg

 

 

 

 

 

4. und 5. Juni 2016 Eppendorfer Landstraßenfest

Am 4. und 5. Juni 2016 ist die Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland e.V. auf der Eppendorfer Meile des Eppendorfer Landstraßenfestes in einem weißen Zelt  mit einem Infostand (Stand 32) vertreten. Lesen Sie bitte weiter:

 

 

 

 

CHINA – WELTMACHT OHNE MENSCHENRECHTE

Tibeter, Uiguren und Mongolen auf der Flucht

Am internationalen Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember 2015, demonstrierten der Verein der Tibeter in Deutschland e.V., die Regionalgruppe Hamburg, die Gesellschaft für bedrohte Völker (Asienreferat der GfbV, Göttingen), die GfbV-Regionalgruppe Hamburg und die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg unter dem Motto "CHINA – WELTMACHT OHNE MENSCHENRECHTE - Tibeter, Uiguren und Mongolen auf der Flucht". Um 17 Uhr versammelten sich die Teilnehmer vor dem Museum für Kunst und Gewerbe und gingen dann mit tibetischen Flaggen, Transparenten, Bannern und Fackeln in die Mönckeberg-straße, Bergstraße, auf den Jungfernstieg, über den Gänsemarkt, am Dammtorbahnhof vorbei in die Rothenbaumchaussee bis zum Museum für Völkerkunde. Hier fand daraufhin eine Mahnwache statt. Sehen Sie hier einige Fotos der Veranstaltung des Fotografen Hanno Schedler von der GfbV Göttingen:

 

 

 

P r e s s e m i t t e i l u n g

Internationaler Tag der Menschenrechte

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Unter dem Motto

CHINA – WELTMACHT OHNE MENSCHENRECHTE

Tibeter, Uiguren und Mongolen auf der Flucht

demonstrieren der Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg, die Gesellschaft für bedrohte Völker (Asienreferat der GfbV, Göttingen), die GfbV-Regionalgruppe Hamburg und die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg. Um 17 Uhr versammeln sich die Teilnehmer vor dem Museum für Kunst und Gewerbe und gehen dann mit tibetischen Flaggen, Transparenten, Bannern und Fackeln in die Mönckebergstraße, Bergstraße, auf den Jungfernstieg, über den Gänsemarkt, am Dammtorbahnhof vorbei in die Rothenbaumchaussee bis zum Museum für Völkerkunde. Eine Mahnwache wird dort um ca. 18 Uhr stattfinden. Bitte lesen Sie weiter:

 

 

 

 

Neue Petition

Olympische Spiele: Nein zu Beijing 2022!

Das Internationale Olympische Kommittee (IOC) steht kurz davor die Olympischen Spiele erneut an Beijing zu geben. Schon 2008 hat gezeigt, dass sich die Menschenrechtslage in Tibet und China dadurch keineswegs verbessert hat - im Gegenteil. Die chinesische Regierung setzt weiterhin auf Gewalt und Unterdrückung. Die Tibet Initiative Deutschland setzt sich im Rahmen einer internationalen Kampagne gegen die nochmalige Vergabe der Spiele an China ein.

Machen Sie mit. Sagen Sie NEIN zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Beijing! Unterzeichnen Sie unsere Petition an das IOC.

Petition unterzeichnen

 

 

 

 

Zum Tode von Tenzin Delek Rinpoche

Wir trauern um den einflussreichen und angesehenen tibetischen Lama Tenzin Delek Rinpoche, der am Sonntag, dem 12. July 2015, nach mehr als 12 Jahren Haft in einem chinesischen Gefängnis unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen ist.

Tenzin Delek Rinpoche galt als einer der bekanntesten Fälle politischer Gefangener in Tibet. Die Umstände von Tenzin Delek Rinpoches Verurteilung waren äußerst zweifelhaft gewesen, auch hat es seit langem Hinweise auf ernste Herzprobleme gegeben.

Trotz seines schlechten Gesundheitszustandes wurde ihm die notwendige medizinische Versorgung verwehrt. Und obwohl selbst nach chinesischem Recht eine Entlassung aus medizinischen Gründen möglich gewesen wäre, haben sich die chinesischen Behörden geweigert, ihn aus dem Gefängnis zu entlassen, in dem er nun seinen Tod fand. Sein Tod hätte verhindert werden können!

Als sich die Nachricht von Tenzin Delek Rinpoches Tod verbreitete, versammelten sich in seiner südosttibetischen Heimatregion spontan Hunderte Tibeter und verlangten nach der Herausgabe des Leichnams, um diesen in seinem Kloster gemäß den buddhistischen Riten bestatten zu können. Ferne forderte sie Aufklärung über die Umstände von Tenzin Delek Rinpoches Tod. Die chinesischen Behörden reagierten daraufhin mit verstärkter Truppenpräsenz und der Unterbrechung der Kommunikationswege in dieser Region.

Mit der überstürzten Einäscherung seines Leichnams und der so verweigerten würdigen Bestattung in der Heimat, zeigte die chinesische Regierung einmal mehr ihr brutales Antlitz.

Wir dürfen nicht zulassen, dass es den mehr als 850 tibetischen politischen Gefangenen, von denen wir wissen, genauso ergeht wie Tenzin Delek Rinpoche!

Bitte lesen Sie weiter!

 

 

Brief an den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

Hamburg, den 1. Juni 2015



Sehr geehrte Damen und Herren,

lesen Sie hier einen Brief der Gesellschaft für bedrohte Völker und der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg an Olaf Scholz, den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Text bezieht sich auf die Verfolgung von Menschenrechtlern in der Partnerstadt Shanghai. Anlaß unseres Schreibens ist der Besuch von Han Zheng, Parteisekretär der Stadt Shanghai und Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China am Dienstag, den 2. Juni 015 im Hamburger Rathaus. Der Vizebürgermeister der Partnerstadt Shanghai, ZHOU Bo, ist ein weiterer Gast.

Die von der Pressestelle des Hamburger Senats gelisteten Begegnungen mit der 40-köpfigen  Delegation der Kommunistischen Partei Chinas im Rathaus und in der Handelskammer können Sie hier einsehen.

Wir möchten auch auf den kürzlich erfolgten Besuch einer fünfköpfigen chinesischen Delegation von "renommierten Tibet-Experten" in Begleitung des stellvertretenden chinesischen Generalkonsuls Lou Liaofan in der Hamburger Landeszentrale der CDU hinweisen. Die Hamburger Regionalgruppe der Tibet Initiative Deutschland schrieb einen Brief an den Landesfachausschuß mit der Bitte um eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Steckel

 

 

NEUE PETITION: Tenzin Delek Rinpoche aus medizinischen Gründen sofort freilassen!

das Schicksal des tibetischen Mönchs Tenzin Delek Rinpoche bewegt uns seit langem. Vor 13 Jahren wurde er festgenommen, erst zum Tode und nach internationalen Protesten dann zu lebenslanger Haftstafe verurteilt.

Zusammen mit dem internationalen Tibet - Netzwerk hat die Tibet Initiative Deutschland darum eine Petition an den Außenminister gestartet. Darin fordern sie für Tenzin Delek eine sofortige Freilassung aus medizinischen Gründen.

Bitte unterstützen Sie diese Aktion!

 

 

Pressemitteilung der GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER

China soll verschleppten Panchen Lama nach 20 Jahren endlich freilassen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung der Volksrepublik China aufgefordert, den vor 20 Jahren verschleppten tibetischen Panchen Lama endlich freizulassen. Seit seiner Entführung am 17. Mai 1995 fehlt jedes Lebenszeichen von einer der bedeutendsten Persönlichkeiten im tibetischen Buddhismus.

 

 

 

„Zum Tod von Günter Grass: Bedrängte Minderheiten haben einen wichtigen Fürsprecher verloren“

Die Gesellschaft für bedrohte Völker gedenkt in einem Nachruf in dankbarer Erinnerung an das Menschenrechtsengagement des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass.

Die Tibetinitiative in Hamburg weiß nicht, ob Günter Grass sich für die Menschenrechte der Tibeter einsetzte. Der Auftritt der tibetischen Sängerin und buddhistischen Nonne Ani Choying in St. Petri in Lübeck am 10. Juli 2012 ist ihm aber sicher zu Ohren gekommen. Die Regionalgruppe Lübeck der Tibet Initiative Deutschland veranstaltete das Konzert mit Ani Schoying in Kooperation mit dem St. Petri-Kuratorium, der Stadt Lübeck, der Possehl-Stiftung und der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck. Wir glauben, daß Günter Grass bei seinem entschiedenen Eintreten für die Universalität der Menschenrechte die unterdrückten Tibeter, Uiguren, Mongolen und chinesischen Demokraten in der Volksrepublik China mit eingeschlossen hätte. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit waren ihm in seiner Literatur und in seinen Aktivitäten ein hohes Gut. Bitte lesen Sie weiter

 

 

 

Tibet Nachrichten

1. Menschenrechtler melden 137. Selbstverbrennung

2. Kommunistischer Flaggenzwang für Klöster in Tibet

 

 

Die letzten Hirten des Himalaya

In der Mediathek von arte ist am 8. April um 23.35 Uhr der Film "Nomadenleben. Die letzten Hirten des Himalaya" mit deutschen Untertiteln zu finden. Lesen Sie hier eine Inhaltsangabe.

 

 

 

Europa steht zu Tibet

Kundgebung in Paris

Am 14. März 2015 nahmen in der Pariser Innenstadt rund 7000 Tibeter und Tibetfreunde an einer Kundgebung unter dem Motto "Europa steht zu Tibet" teil, um an den 56. Jahrestag des tibetischen Aufstandes gegen die chinesische Invasion zu erinnern.

Neben dem tibetischen Premierminister Lobsang Sangay waren auch namenhafte Persönlichkeiten wie Robert Batinder (ehemaliger französischer Justizminister), Thupten Wangchen und Tenzin Wangpo (tibetische Abgeordnete für Europa), Matteo Meccaci (Direktor der International Campaign for Tibet) und Vertreter der verschiedenen tibetischen Gemeinschaften mit dabei.

 

Hier einige Bilder der Regionalgruppe Hamburg von der Europäischen Solidaritätskundgebung in Paris am 14. März 2015:

 

 

 

Presseartikel von Matthias Gretzschel  im Hamburger Abendblatt vom 15. August 2014

Anläßlich unserer Ausstellung Tibet – Nomaden in Not im Museum für Völkerkunde Hamburg vom 17. August - 23. November 2014 hier zwei Aktikel von Matthias Gretzschel aus dem Hamburger Abendblatt vom 15. August 2014:

Völkerkundemuseum Tibet: Wie eineJahrtausende alte Kultur zerstört wird

Museum fürVölkerkunde zeigt in Sachen China Haltung

 

 

Lesung am Sonntag, 15. Februar 2014 im Abaton Kino "die Zerstörung Königsbergs"

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

liebe Freundinnen und Freunde der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg,

zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung am Sonntag, den 15. Februar 2015 um 11 Uhr im Abaton-Kino (s. Anlage) möchten wir Sie herzlich einladen. Gerfried Horst, Präsident der Gesellschaft „Freunde Kants und Königsbergs“, liest aus seinem Buch „Die Zerstörung Königsbergs. Eine Streitschrift“ und zeigt gleichzeitig Fotografien vom alten und 1944 zerstörten Königsberg. Es gibt ein Gedenken an die mit 95 Jahren verstorbene Irmtraut Wäger aus München, die vom 60. bis zum 90. Lebensjahr die Deutsche Tibethilfe als weltweit größte Hilfsorganisation für Tibeter im Exil leitete. Irmtraut Wäger lebte in Königsberg, der Hauptstadt Ostpreußens. Veranstalter sind das Abaton-Kino, die Deutsche Tibethilfe e.V. und die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg.

Bitte lesen Sie weiter!

 

Die Ausstellung „Tibet – Nomaden in Not“ und die Fotoausstellung „Tibetische Nonnen – Widerstand und Mitgefühl“ des französischen Fotografen Olivier Adam sind noch bis zum 15. März 2015 im Museum für Völkerkunde Hamburg zu sehen.  Die Fototafeln des französischen Fotografen Frederik Lémalét vor dem Museum sind entfernt worden, gleichfalls das Banner über die Ausstellung „Tibet – Nomaden in Not“ an der Außenwand des Museums.

Im alten Jahr haben wir nach den einjährigen Vorbereitungsarbeiten der Ausstellung zusammen mit dem Museum und der Gesellschaft für bedrohte Völker, nach der ganztägigen Eröffnungsveranstaltung am 17. August mit 1500 Besuchern und dem Besuch des Dalai Lama am 25. August im Museum die Öffentlichkeit auf die menschenrechtliche Situation in Tibet aufmerksam machen können. Es gab außerdem Begleitveranstaltungen im Abaton-Kino und im Kulturhaus Eppendorf. Eine Mahnwache der Hamburger Tibetgruppe mit der Gesellschaft für bedrohte Völker, Asienreferat und Regionalgruppe Hamburg und dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg fand am 11. Oktober 2014 vor der Handelskammer statt. Zu einer Reihe von Veranstaltungen der Gesellschaft für bedrohte Völker und der Hamburger Tibetgruppe in den Tagen der China-Wochen (CHINA TIME) vom 4. – 23. November 2014 luden wir in die Alfred-Schnittke-Akademie, in den Kulturladen St. Georg und in das Abaton-Kino ein. Unsere Themen hießen vor der Handelskammer:  „Auf der Suche nach Freiheit. Tibeter, Uiguren, Mongolen, Chinesen“ und „Tibet – Nomaden in Not. Zwangsansiedlung von 2 Millionen Nomaden durch die VR China in ´neuen sozialistischen Dörfern`“.

 

 

Widmung S. H. d. Dalai Lama im Gästebuch des Museums für Völkerkunde Hamburg am 25. August 2014

 

„Eine Ausstellung, die den wahren Sachverhalt richtig darlegt, erhöht das Wissen vieler neutraler Menschen, denn dies ist wichtig und nützlich. Daher mein Dank an alle Beteiligten dieser Ausstellung. Mit allerbesten Wünschen, am 25. August 2014 – Dalai Lama, der buddhistische Mönch aus Tibet“.

 

Mit freundlichen und herzlichen Grüßen

 

Helmut Steckel

(Sprecher der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg)

 

 

 

Filmbeitrag zur Ausstellung „Tibet – Nomaden in Not“ vom 17. August 2014 – 15. März 2015 im Museum für Völkerkunde Hamburg

TIDE Hamburg Radio und TV - Ausstellung „Tibet – Nomaden in Not“ (GfbV)

http://www.youtube.com/watch?v=vbnB01PbTIk

 

 

 

 

Bitte weiterlesen!

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde Tibets,

  in diesem Jahr wird zum zwanzigsten Mal die tibetische Flagge auf Rathäusern und öffentlichen Gebäuden in Deutschland und weiteren europäischen Ländern gehisst. Über den Hintergrund dieses Aktionstages ist folgende Information wichtig: Am 10. März 1959 erhob sich das tibetische Volk gegen die chinesische Besatzungsmacht. Der Dalai Lama musste fliehen, und der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen. Mindestens 87 000 Tibeter kamen ums Leben. Zwischen 120 000 und 150 000 der sechs Millionen Tibeter leben heute im Exil.

Bitte weiterlesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tibet – Nomaden in Not
17. August - 23. November 2014

Ausstellung im Museum für Völkerkunde Hamburg

Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg

www.voelkerkundemuseum.com


Eröffnung: 17. August 11 Uhr
Eröffnungsprogramm

 

Öffnungszeiten Di-So 10-18 Uhr, Do bis 21 Uhr

 

Umfangreiches Programm an Begleitveranstaltungen

 

Hamburg, zeig Flagge für Tibet!

 

Tibet in Not - 10. März 2014

Demonstration in der Innenstadt von Hamburg, Mahnwache auf dem Rathausplatz

Beginn: 16.00 Uhr am Museum für Kunst und Gewerbe
Demonstrationsweg: Mönckebergstraße, Bergstraße, Jungfernstieg, Gerhofstraße, Poststraße, Rathausmarkt

Redner/innen:

Katharina Fegebank, Landesvorsitzende der Grünen/Bündnis 90 in Hamburg)
Andreas Hilmer (politischer Referent des Tibetischen Zentrums e.V., Hamburg) - Phurbu Königsmark (Sprecherin des Vereins der Tibeter in Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg)

 

Veranstalter: Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg – Gesellschaft für bedrohte Völker, Asienreferat Göttingen und Regionalgruppe Hamburg – International Campaign for Tibet e.V., Deutschland – Verein der Tibeter in Deutschland, Regionalgruppe Hamburg – Tibetisches Zentrum e.V., Hamburg

 

 

Mahnwachen für Tibet. Lichter für Tibet

 

 

 

Montag, 16. Dezember 2013

 

17:00 Uhr

Generalkonsulat der Volksrepublik China

Elbchaussee 268, 22605 Hamburg

 

19:00 Uhr

Europapassage - Ballindamm / Bergstraße

20095 Hamburg

 

Am Montag, den 16. Dezember 2013, einige Tage nach dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember, finden um 17 Uhr in Hamburg vor dem Generalkonsulat der Volksrepublik China in der Elbschaussee 268 (Busstation Parkstraße) und um 19 Uhr vor der Europapassage in der Innenstadt Hamburgs (Ballindam / Bergstraße) Mahnwachen statt.

 

Unter dem Motto „China ist nicht nur Kultur, sondern auch Diktatur. Lichter für Tibet“  werden die Tibet Initiative Deutschland, die Gesellschaft für bedrohte Völker, der Verein der Tibeter in Deutschland und das Tibetische Zentrum, Hamburg auf die menschenrechtliche Situation in Tibet hinweisen.

 

Es sprechen Andreas Hilmer (politischer Referent des Tibetischen Zentrums Hamburg), Tenzin Samten (Sprecher des Vereins der Tibetischer in Deutschland, Regionalgruppe Hamburg) und Helmut Steckel(Sprecher der Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg).

 

 

 

 

„Markt der Möglichkeiten“ - Deutscher Evangelischer Kirchentag vom 1. - 5. Mai 2013 in Hamburg

 

„Der Markt der Möglichkeiten ist eine der größten Veranstaltungen zur Kommunikation zivilgesellschaftlicher Gruppen und Initiativen in Deutschland.“ (www.kirchentag.de)

 

Die Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland e.V. beteiligt sich unter der Kirchentagslosung „Soviel du brauchst“ und den Losungen „Empört Euch!“ und "Engagiert Euch!" des Philosophen Stephané Hessel am „Markt der Möglichkeiten“ auf dem Evangelischen Kirchentag in Hamburg. Die Hamburger Tibetgruppe plant eine kleine Fotoausstellung über die Menschenrechtsverletzungen in China, in Tibet und in Xinjiang (Ostturkestan), die Vorführung von Filmen und ein Gespräch mit dem früheren ARD-Korrespondenten Jürgen Bertram über das Tienanmen-Massaker und Tibet. Weitere Gespräche, Diskussionen, Lesungen sind vorgesehen.

Freitag, 3.5.2013, 16.00 Uhr, am Stand der Tibet Initiative Deutschland e.V.

 
Filmvorführung: " Der kurze Frühling von Peking. Erinnerungen an einen Bürgeraufstand" (Film von Jürgen Bertram). Gespräch von Helmut Steckel (Sprecher der Tibet Initiative Deutschland e.V., Hamburg) mit Jürgen Bertram (früherer ARD-Korrespondent und Autor) über „CHINA – DIE UNNACHGIEBIGE GROSSMACHT“

 

Helferinnen und Helfer für die Zeit vom 1. - 5. Mai werden dringend gesucht. Wer mitmachen möchte, melde sich bitte bei der Hamburger Regionalgruppe der Tibet Initiative Deutschland:

040 - 47 93 47 und / oder 0177-5604623 und tid-hamburg@gmx.de

Der Markt der Möglichkeiten ist von Donnerstag, 2.5.2013 bis Samstag 4.5.2013, jeweils in der Zeit von 10.30 bis 18.30 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Der Stand der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg hat die Standnummer A4-A39. Tor 5 und Tor 6 sind die Eingänge in die Messehalle A 4 (s. Lageplan /Ausschnitt 4/8)

Anfahrt zum Messegelände

 

32. Eppendorfer Landstraßenfest - 1. + 2. Juni 2013
               
Teilnahme der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg

Das Eppendorfer Landstraßenfest, das jedes Jahr bis zu 250.000 Menschen lockt, ist eins der größten Stadtteilfeste in Hamburg und bietet wie immer verschiedenste Aktionen für Groß und Klein.
Es wird eine Themenfläche „Eppendorfer Leben“ geben, wo mehr als 40 Vereine, Parteien, soziale Einrichtungen und Verbände ihre Arbeit vorstellen. Ein Künstlermarkt sowie eine Gourmetmeile laden zum Staunen und Schlemmen ein, zwei Bühnen mit ausgesuchtem Live-Programm sorgen darüber hinaus insbesondere in den Abendstunden für eine ausgelassene Partystimmung. Durch den sehr beliebten Anlieger-Flohmarkt setzt der Besucherstrom, wie gewohnt, schon früh ein.
Zusätzlich zum beliebten Kinder-Vergnügungsareal im Kellinghusenpark bietet der neu gestaltete Marie-Jonas-Platz neue Attraktionen für kleine Abenteurer. Höhepunkt ist der Kids Walk am Sonntagnachmittag, bei dem Kindergruppen, Kitas und Schulen teilnehmen können. Die beste Umsetzung des Mottos wird großzügig prämiert.

 

 

 

            

10. März 2013
15.00 Uhr

Mahnwache
Rathausplatz in Hamburg

Eine Flagge für Tibet

 

In diesem Jahr wird bereits zum achtzehnten Mal die tibetische Flagge auf Rathäusern und öffentlichen Gebäuden in Deutschland und weiteren europäischen Ländern gehißt. Im vergangenen Jahr erklärten sich 1212 Bürgermeister und Landräte in Deutschland mit Tibet solidarisch. Weit über 2000 Städte waren es in Mitteleuropa - in Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Tschechien, Polen, Ungarn, Italien, Österreich und der Schweiz.

Seit Jahren bemüht sich die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg um die Hissung der tibetischen Flagge auf dem Rathaus in Hamburg.

Am 11. Februar 2013 wurden von dem Aktionsbündnis Tibet Initiative Deutschland e.V., Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg, Gesellschaft für bedrohte Völker, International Campaign for Tibet e.V. Deutschland, Verein der Tibeter in Deutschland, Regionalgruppe Hamburg, dem Sprecher des Senats, Christoph Holstein, 3251 Unterschriften der Petition „Eine Flagge für Tibet“ übergeben. Der erste Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, wird in der Petition um die Hissung der tibetischen Flagge gebeten.

Am 13. Februar 2013 brachte die Fraktion der Grünen einen Antrag zur Hissung der tibetischen Flagge am 10. März 2013 am Hamburger Rathaus in die Bürgerschaft ein. Die Fraktionen der SPD, CDU, FDP und der Linken lehnten den Antrag einstimmig ab. Eine Diskussion war nicht vorgesehen.

Die Hamburger Flaggenordnung lässt nach dem Paragraph 6.7 „Sofern der Anlass der Beflaggung es rechtfertigt, dürfen außerdem andere Flaggen eingesetzt werden“ auch nicht hoheitliche Flaggen zu. Seit 2008 darf die Regenbogenfahne (Internationale Fahne als Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung) und seit 2011 die Flagge „Frei leben - ohne Gewalt“ am Internationalen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ jährlich am 25. November am Hamburger Rathaus gehißt werden.

Nach der Übergabe der Unterschriften am   11. Februar und nach der Bürgerschafts-sitzung am 13. Februar ist es geradezu selbstverständlich, daß wir uns als Demo-kraten auf dem  Rathausplatz am 10. März mit Tibetflaggen bemerkbar machen. Wir wollen daran erinnern, daß die Freie und Hansestadt Hamburg mit einer beschei-denen, aber symbolträchtigen Aktion wie einer eintägigen Hissung der tibetischen Flagge ihre Solidarität mit einem von der Volksrepublik China unterdrückten Volk zeigen  kann.  Die Selbstverbrennungen  von mehr als 100 Tibetern machen derzeit  auf die Repressionspolitik  Chinas in Tibet   aufmerksam.

Die Selbstverbrennungen sind das letzte  und  äußerste  gewaltlose Mittel  des Widerstands, das den Tibetern geblieben ist. Sie sind ein Fanal an die Welt, nicht zu schweigen und wegzu-sehen.  

Hamburg sollte als eine mit der Partnerstadt Shanghai freundschaftlich verbundene  Stadt, als  eine  Weltstadt  mit China-Kompetenz, mit über 400 chinesischen Unternehmen, einem Konfuziusinstitut, mit ambitionierten Chinawochen, mit China-Gesellschaften, mit verstärkt chinesischem Unterricht in Hamburgs Schulen, mit einem Asien-Afrika-Institut an der Hamburger Universität und einer hohen Zahl von chinesischen Studenten sich seiner Verantwortung für die Universalität der Menschenrechte  in dem Unrechtsstaat China bewußt sein.  

Es reicht nicht, eine eindrucksvolle Ausstellung über „Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz in Hamburg“ im Rathaus der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Werteverständnis unserer Demokratie erfordert neben der notwendigen Aufarbeitung der unseligen Vergangenheit Hamburgs auch die Unterstützung eines  nach Selbstbestimmung und Autonomie suchenden Volkes.  

 

Auf dem Rathausplatz sprechen der
FDP-Bundestagsabgeordnete Burkhardt Müller-Sönksen
und die Landesvorsitzende der Grünen, Katharina Fegebank.
Der Tibeter Tenpa Tsodue wird Botschaften
von tibetischen Verbrennungsopfern vortragen.

 Veranstalter: Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. -Hamburg, Gesellschaft für bedrohte Völker

- Verein der Tibeter in Deutschland e.V. -
International Campaign for Tibet e.V. Deutschland

 

 

 

 

 

10. Dezember 2012

Internationaler Tag der Menschenrechte

 

Liebe Freundinnen und Freunde Tibets,

 

der 10. Dezember, Internationaler Tag der Menschenrechte, naht. Wir wollen wie in jedem Jahr mit dem Tibetischen Zentrum Hamburg e.V. und den Regionalgruppen der Gesellschaft für bedrohte Völker und des Vereins der Tibeter in Deutschland eine gemeinsame Veranstaltung durchführen. Wir versammeln uns vor dem Hauptbahnhof in Hamburg gegenüber der Spitaler Straße unmittelbar am Haupteingang um 17.00 Uhr. Wir bringen Lichter, Fackeln, tibetische Flaggen, Transparente und Banner mit. Das Thema unserer Mahnwache ist

 

CHINA - WELTMACHT OHNE MENSCHENRECHTE

Tibet - Schrei nach Gerechtigkeit

 

Wir klagen an: China verantwortet 85 Selbstverbrennungen von Tibetern

Wir klagen an: China kriminalisiert Angehörige und Freunde von Selbstverbrennungsopfern

Wir klagen an: China missachtet die Würde der Tibeter, schüchtert ein, verhaftet und foltert

Redner sind Andreas Hilmer (politischer Referent des Tibetischen Zentrums), Helmut Steckel, (Sprecher der Tibetinitiative in Hamburg), Samdup Namdiell (Sprecher der Hamburger Regionalgruppe des Vereins der Tibeter in Deutschland), Christof Spitz (Lehrer im Tibetischen Zentrum Hamburg e.V.), Ulrich Delius (Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen), Katharina Fegebank (Landesvorsitzende und Sprecherin für Soziales, Europa und Internationales der Grünen Bürgerschaftsfraktion in Hamburg)

Schwerpunkte in Kurzbeiträgen der Redner sind die tibetischen Selbstverbrennungsopfer, die Zwangsansiedlung der tibetischen Nomaden und die Menschenrechtsverletzungen in Hamburgs Partnerstadt Shanghai.

Die Tibeter tragen in Tibetisch und Deutsch Originalaussagen von Selbstverbrennungsopfern vor. Es sind dies die Tibeter Chakmo Kyi, Rikyo, Jamphel Yeshi, Tulku Soepa, Tamding, Nangdrol, Choephag Kyab, Sonam, Sangye Dolma.

Das Tibetische Zentrum spricht ein Friedensgebet, die Tibeter singen ihre Nationalhymne, alle zusammen gedenken der tibetischen Opfer in einer Schweigeminute.

Wir würden uns freuen, wenn Sie kommen und auch Freunde und Bekannte mitbringen und sie auf unsere Mahnwache aufmerksam machen. Selbstverständlich werden auch Parteien, Institutionen und verschiedene Organisationen in Hamburg benachrichtigt. Eine Presse-mitteilung wird den Medien zugehen.

Mit herzlichen und freundlichen Grüßen

Helmut Steckel

 

 

Selbstverbrennung in Tibet

 

„Er ist zurückgekehrt!“


Tibet Times, www.tibettimes.net

27. November 2012

(frei übersetzt nach Tibet Times)

 

Sangay Dolmas letzte Botschaft in Form eines Gedichts von sechs Versen trägt den Titel „Er ist zurückgekehrt!“.

 

"Erhebt Eure Blicke, meine Landsleute, blickt hinauf zu dem blauen Licht der Abenddämmerung, wie ein himmlisches Zelt aus einem weißen Berg! Mein Lama ist zurückgekehrt“.

„Blickt nach oben, Tibeter, blickt hinauf zu den Gipfeln der Schneeberge. Der weiße Schneelöwe ist zurückgekehrt, mein Schneelöwe ist zurückgekehrt!“

„Blickt nach oben, Ihr Tibeter, schaut auf die dichten Wälder und die türkisgleiche Schönheit des Graslandes, mein Tiger ist zurückgekehrt“.

"Blickt nach oben, Ihr Tibeter, schaut auf das Land der Schneeberge da oben, das Glück des Schneelandes ist gekommen, Tibet ist frei und unabhängig!“

„Seine Heiligkeit der Dalai Lama - als er weit weg in der Ferne lebte, reiste er um die ganze Welt. Die rotgesichtigen Tibeter, die großes Leid erfahren, mögen sie von der Finsternis erlöst werden - darum betete er."

„Zu der Zeit, wo der Panchen Lama im Gefängnis ist, schaute er hinaus aus seiner Gefängniszelle und betete, daß in unserem Schneeland die Sonne des Glücks aufgehen möge“.

"Ich schrieb solches für das Wohl unseres Schneelandes."

 

Und auf den Umsschlag, in den sie das Gedicht und ihr Bild legte, schrieb sie:

„Geliebte Kinder des Schneelöwens, Söhne und Töchter des Schneelandes, ihr tapferen Söhne des Schneelandes, vergesset nicht, daß ihr Tibeter seid!“

 

Geschrieben von Sangye Dolma, sechzehn Jahre alt nach dem Sonnenkalender, siebzehn Jahre nach dem tibetischen Kalender.

Und auf ihre Hand malte sie: „Tibet ist ein unabhängiges Land“

 

 

Umschlag, der ein Bild von Sangay Dolma und ihr Testament enthielt

 

In ihrem Abschiedsgedicht wünscht die Nonne Sangay Dolma die Rückkehr des Dalai Lama und die Unabhängigkeit für Tibet

Die tibetische Nonne Sangay Dolma, die am 25. November ihrem Feuerprotest erlegen war, hinterließ eine Abschieds-botschaft, die von ihrer Sehnsucht nach der Rückkehr Seiner Heiligkeit des Dalai Lama und der Unabhängigkeit für Tibet handelt.

Die Botschaft schrieb sie neben ihr Bild, wobei sie auf ihre Hand die Worte „Tibet ist eine unabhängige Nation“ kritzelte.

Die 17jährige Nonne zündete sich um etwa 7 Uhr abends vor einem chinesischen Regierungsbüro im Bezirk Tsekhog in der Nähe von Rebkong (chin. Tongren) in der TAP Malho an.

Auf einem gefalteten Stück Papier, das ihr Vermächtnis und ihr Bild enthielt, schrieb sie: „Geliebte Kinder des Schneelöwen, Söhne und Töchter des Schneelandes, Kämpfer der Schneeberge, vergeßt nicht, daß Ihr Tibeter seid!“.

Ihre letzte Botschaft in Form eines Gedichts von sechs Versen trägt den Titel „Er ist zurückgekehrt!“.

Der erste Vers lautet: „Erhebt Eure Blicke, meine Landsleute, blickt hinauf zu dem blauen Licht der Abenddämmerung, wie ein himmlisches Zelt aus einem weißen Berg. Mein Lama ist zurückgekehrt“.

Im vierten Vers vermittelt Sangay Dolma eine starke politische Botschaft vom Wiedererstehen einer unabhängigen tibetischen Nation: „Blickt nach oben, Tibeter, blickt hinauf zu den Schneebergen. Die Ära des Schneelandes ist angebrochen, Tibet ist frei und unabhängig!“

In den letzten beiden Versen singt die 17jährige Nonne den Lobspreis Seiner Heiligkeit des Dalai Lama und des Panchen Lama, der seit 1995 verschwunden ist, nachdem er im Alter von 6 Jahren als die Wiedergeburt des 10. Panchen Lama anerkannt wurde.

„Seine Heiligkeit der Dalai Lama - als er in der Ferne lebte, reiste er um die ganze Welt und betete um ein Ende des Leidens der rotgesichtigen Tibeter, er erlöste uns von der Finsternis. Zu der Zeit, wo der Panchen Lama im Gefängnis ist, schaut er hinaus aus seiner Gefängniszelle und betet für die Morgenröte des Friedens und das Glück in meinem Schneeland“.

Sangay Dolma war eine Nonne im Kloster Gonshul in der Nähe des Klosters Sangag Mindrol Dhargeyling. Auf ihren Selbstverbrennungsprotest hin strömte eine Menge Tibeter zusammen, um die letzten Riten für sie abzuhalten und ihr die letzte Ehre zu erweisen.

 

 

“China: Last Words of 19 Tibetans Who Committed Self-Immolation” http://woeser.middle-way.net/2012/11/china-last-words-of-19-tibetans-who.html.
23. November 2012

 

Letzte Worte von Tibetern, die sich selbst verbrannten. Eine Reihe von Tibetern, die sich verbrannten, damit die Welt auf ihr Leid aufmerksam werde, hinterließ Abschiedsbotschaften und Vermächtnisse. Die Schriftstellerin Tsering Woeser trug diese zusammen, sie wurden durch die neuesten Botschaften ergänzt.

 

 

1. Der 24jährige Kalsang Kyab zündete sich am 27. November 2012 vor einem chinesischen Regierungsgebäude in der Stadt Kangtsa, TAP Ngaba,
an und starb. In seiner letzten Botschaft sagte er, daß er sich „um Tibets willen" in Flammen setze.

"Grüße an meine lieben Brüder und Schwestern, insbesondere an meine Eltern, den liebsten auf der ganzen Welt. Ich setze mich um Tibets willen in
Flammen. Das lange Leben Seiner Heiligkeit des Dalai Lama muß gewährleistet sein. Es ist mein Wunsch, daß die Sonne des Glücks über dem
Land Tibet scheinen möge".

 

2. Die 17jährige Nonne Sanggye Dolma zündete sich am 25. November 2012 vor einem chinesischen Regierungsgebäude im Bezirk Tsekhog in der Nähe von Rebkong in der TAP Malho, Provinz Qinghai, an. Auf einen Briefumschlag, der ihr Vermächtnis und ihr Bild enthielt, schrieb sie:

„Geliebte Kinder des Schneelöwen, Söhne und Töchter desSchneelandes, tapfere Söhne der Schneeberge, vergeßt nicht, daß Ihr Tibeter seid!“.

Sanggye Dolmas letzte Botschaft in Form eines Gedichts von sechs Versen trägt den Titel „Er ist zurückgekehrt!“

"Erhebt Eure Blicke, meine Landsleute, blickt hinauf in das blaue Licht der Abenddämmerung, und da steht ein himmlisches Zelt aus einem
weißen Berg. Mein Lama ist zurückgekehrt!
Blickt nach oben, Ihr Tibeter, blickt hinauf zu den Gipfeln der Schneeberge. Der weiße Schneelöwe ist zurückgekehrt, mein Schneelöwe ist zurückgekehrt!
Blickt nach oben, Ihr Tibeter, schaut auf die dichten Wälder und die türkisgleiche Schönheit des Graslandes, mein Tiger ist zurückgekehrt!
Blickt nach oben, Ihr Tibeter, schaut auf das Land der Schneeberge da oben, das Glück des Schneelandes ist gekommen, Tibet ist frei und unabhängig!
Seine Heiligkeit der Dalai Lama - als er weit weg in der Ferne lebte, reiste er um die ganze Welt. Die rotgesichtigen Tibeter, die großes Leid erfahren, mögen sie von der Finsternis erlöst werden - darum betete er.
Zu der Zeit, wo der Panchen Lama im Gefängnis war, schaute er hinaus aus seiner Gefängniszelle und betete, daß in unserem Schneeland die Sonne des Glücks aufgehen möge“.

 

3. Chakmo Kyi, eine 27jährige Taxifahrerin aus Rebkong, verbrannte sich am 17. November vor dem Kloster Rongwo im Bezirk Rebkong, Provinz Qinghai.

Sie hinterließ ein auf Chinesisch und Tibetisch beschriebenes Blatt Papier, auf dem sie ihren Wunsch für Gleichheit unter allen Nationalitäten zum Ausdruck brachte und den neuen chinesischen Staatsführer Xi Jinping aufrief, mit dem Dalai Lama zusammenzutreffen. Sie schrieb das Wort
„Friede“ auf Chinesisch und auf Tibetisch in eine Ecke des Blattes.

 

4. Sangdak Tsering, ein 24jähriger Nomade, verbrannte sich am 17. November 2012 vor einem Verwaltungsamt im Bezirk Tsekhok, TAP Rebkong, Provinz Qinghai. Er hatte wiederholt zu seiner Frau gesagt, daß das Leben nicht mehr lebenswert sei ohne Freiheit, ohne Seine Heiligkeit den
Dalai Lama in Tibet sehen zu können:

„Es gibt keine Freiheit in Tibet, Seine Heiligkeit der Dalai Lama darf nicht nach Hause zurückkehren. Der Panchen Lama ist im Gefängnis. Zahlreiche
tibetische Helden opferten sich im Feuer. Ich will nicht länger leben, das Leben hat keinen Sinn mehr…“

Kurz vor seinem Tode schrieb er ein kurzes Gedicht über seine Loyalität zu Tibet, das er per Email einem Freund sandte, und dessen zwei letzte Zeilen lauten:

„Wir sind die Söhne des Schneelandes, die Nachkommen der rotgesichtigen Tibeter.

Bitte vergeßt nicht, Tibet in Treue verbunden zu bleiben!“

 

5. Nyingkar Tashi, 24, verbrannte sich am12. November 2012 im Bezirk Rebkong, Amdo, er hinterließ einen Brief über den Dalai und den Panchen Lama, und über die sechs Millionen Tibeter:

„Sechs Millionen Tibeter begehren Freiheit für Tibet, Unabhängigkeit für Tibet, die Freiheit zum Lernen der tibetischen Sprache, die Freiheit, ihre Muttersprache zu sprechen. Wir Tibeter fordern die Freilassung des Panchen Lama und daß Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama erlaubt werde, nach Tibet zu kommen. Aus Protest gegen die chinesische Regierung lege ich Feuer an mich“.

Außerdem bat er seine Angehörigen, besonders seinen Vater Tashi Namgyal, nicht „besorgt und betrübt“ zu sein. "Meine Hoffnung ist, daß alle sechs Millionen Tibeter die tibetische Sprache erlernen, Tibetisch sprechen, tibetische Kleidung tragen und sich einig sind“.

 

6. Tamdrin Tso, eine 23jährige Nomadin, die mit ihren Eltern und ihrem sechsjährigen Sohn zusammenwohnte, verbrannte sich am 7. November in
der Präfektur Rebkong, Provinz Qinghai.

„Ich bitte euch alle, dafür zu beten, daß meine Tochter in einem unabhängigen Tibet wiedergeboren wird und in ihrem nächsten Leben Seine Heiligkeit den Dalai Lama mit eigenen Augen sehen und seine Worte vernehmen kann“, sagte ihr Vater, Tamdrin Kyab, der ihre letzten Worte wiedergab:

„Vater, das ist das traurige Schicksal des tibetischen Volkes. Wir dürfen nicht einmal das Bild Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, aufstellen und davor
beten. Wir haben überhaupt keine Freiheit…“.

 

7. Lhamo Kyab, ein 27jähriger Nomade mit zwei kleinen Töchtern, zündete sich am 20. Oktober 2012 in der Nähe des Klosters Bora im Bezirk Sangchu, Provinz Gansu, an. Einer seiner Freunde zeichnete ein Telefongespräch auf, das er am Tag seiner Selbstverbrennung mit ihm führte. Seufzend sagte er: ‚China läßt uns nicht in Frieden leben’, und legte dann auf…“.

8. Dhondup, ein 61sechzigjähriger Nomade, verbrannte sich am 22. Oktober 2012 beim Kloster Labrang im Bezirk Sangchu, Provinz Gansu. Er mahnte Mönche aus dem Kloster Labrang und junge Tibeter, sie sollten sich nicht verbrennen.

„Lebt euer Leben und tragt etwas bei zur die Zukunft Tibets“. Seine Generation sei von den chinesischen Kommunisten 1958 und 1959 verfolgt worden, daher sollten es Leute seiner Generation sein, die den Feuertod wählen.

9. Gudrup, ein 43jähriger tibetischer Schriftsteller, verbrannte sich am 4. Oktober 2012 im Bezirk Driru, Präfektur Nagchu, TAR. Er stellte seine letzten Worte bei dem populären chinesischen Online-Netzwerk qq.com ein. Hier folgt ein Auszug:

Seine Heiligkeit der Dalai Lama befürwortet eine gewaltlose Politik des Mittleren Weges zur Verwirklichtung des Rechts Tibets auf Autonomie. Sechs Millionen Tibeter folgen den Lehren Seiner Heiligkeit. Doch die KPC achtet uns nicht. Statt dessen nehmen sie jene Tibeter, die die ihnen zustehenden Rechteinfordern fest und foltern sie. Sie machen den Dalai Lama schlecht, und wenn jemand Tibet nicht als einen Teil Chinas anerkennt, dann verschwindet er oder wird ermordet. Sie haben nichts für die Tibeter übrig. Um die Welt wissen zu lassen, wie die Lage in Tibet tatsächlich ist, müssen wir unsere friedlichen Handlungen drastischer gestalten, indem wir unsere Körper in Flammen setzen und die Unabhängigkeit Tibets hinausschreien.“

 

10/11. Tenzin Kedrup, ein 24jähriger Nomade und ehemaliger Mönch, verbrannte sich am 20. Juni 2012 zusammen mit Ngawang Norphel, 22,
die tibetische Flagge in Händen haltend, im Bezirk Trindu, TAP Yulshul, Provinz Qinghai. Sie zeichneten ihre letzten Worte gemeinsam auf:

„Wir sind nicht in der Lage, einen Beitrag zu der Religion und Kultur Tibets zu leisten. Wir sind wirtschaftlich nicht in der Lage, etwas für unsere
Landsleute zu tun. Um des tibetischen Volkes willen und insbesondere für das lange Leben des Dalai Lama, in der Hoffnung, daß er nach Tibet zurückkehren möge, verbrennen wir uns. Wir möchten auch alle tibetischen Jugendlichen bitten, zu schwören, daß sie niemals gegeneinander kämpfen werden. Wir Tibeter müssen untereinander einig sein und unser Volk schützen“.

 

12. Tamding Thar, ein 64jähriger Nomade, verbrannte sich am 15. Juni 2012 im Bezirk Chentsa, TAP Malho, Provinz Qinghai, vor dem Gebäude der Militärpolizei. Er hinterließ eine kurze Botschaft:

„Ich nehme Zuflucht zu den Drei Juwelen - Buddha, Dharma und Sangha. In der Hoffnung, daß Friede auf Erde walten möge; mit der Sehnsucht nach der Rückkehr Seiner Heiligkeit des Dalai Lama in sein Heimatland. Auf daß Tibet von Tibetern regiert werden möge, lasse ich meinen Körper in Flammen aufgehen, als eine Opfergabe des Lichtes“.

 

13. Rikyo, eine 33jährige Nomadin, Mutter dreier Kinder, verbrannte sich am 30. Mai 2012 in der Nähe des großen Jonang Klosters in Dzamthang, in der Region Ngaba. Dem Tibetischen Zentrum für Menschenrechte und Demokratie, Dharamsala, gingen ihre letzten Worte am 18. August zu:

„Möge die ganze Welt Frieden und das Glück erlangen! Auf daß Seine Heiligkeit der Dalai Lama nach Tibet zurückkehren kann, schlachtet keine Tiere ab und treibt keinen Handel mit ihnen, stehlt nicht, sprecht Tibetisch, tötet keine lebenden Wesen, streitet nicht untereinander! Das Leiden aller Lebewesen auf mich nehmend, bitte ich Euch: Leistet keinen Widerstand, falls ich lebendigen Leibes in die Hände der Chinesen gerate! Seid einträchtig, pflegt die tibetische Kultur, Meine lieben Angehörigen, ich verbrenne im Feuer, doch seid nicht niedergeschlagen wegen meines Opfers“.

 

14/15. Sonam, ein 24jähriger Student, und Choepak Kyab, ein 25jähriger Student, verbrannten sich am 19. April 2012 in der Nähe des großen Jonang-Klosters in Dzamthang. Ihre letzten Worte erschienen bei YouTube:

„Die tibetische Nationalität ist verschieden von anderen, denn sie hat ihre eigene Religion und Kultur. Sie ist auch einzigartig, weil sie Liebe und
Mitgefühl lehrt und sich dem Wohl der anderen widmet. Das tibetische Volk wird jedoch gewaltsam von China besetzt gehalten und unterdrückt. Das tibetische Volk leidet, denn ihm werden die fundamentalen Menschenrechte versagt. Um der Wiederherstellung der Freiheit in Tibet und des Weltfriedens willen setzen wir uns in Flammen. Das Leiden des tibetischen Volkes infolge der Verweigerung seiner Freiheit ist viel größer als die Tragödie der Verbrennung unserer Körper. An unsere liebevollen Eltern, Verwandte und Geschwister: Es heißt nicht, daß wir keine Zuneigung für Euch empfänden oder von Euch scheiden wollten, es heißt nicht, daß wir unser Leben nicht liebten. Mit gesundem Geist und Verstand - beide sind wir bei gesundem Geist und Verstand - verbrennen wir uns um der Wiedererlangung der Freiheit in Tibet willen, für das Gedeihen der Lehre des Buddha und um des Glückes der Menschheit und des Weltfriedens willen.
Deshalb solltet Ihr unsere letzten Wünsche achten. Ihr solltet nichts unternehmen, wenn wir in chinesische Gefangenschaft geraten. Zutiefst wünschen wir, daß kein einziger Tibeter unseretwegen zu Schaden komme. Wenn es Euch leid um uns ist, dann folgt dem Ratschlag der gelehrten Khenpos und Tulkus! Wenn Ihr unsere Kultur und Tradition in der richtigen Weise lebendig erhaltet und in Eintracht lebt, dann erfüllen sich unsere Wünsche. Innig hoffen wir, daß unsere letzten Wünsche in Erfüllung gehen mögen“.

 

16. Jamphel Yeshe, ein 27jähriger Exiltibeter aus dem Bezirk Tawu, TAP Kardze, Provinz Sichuan, verbrannte sich am 26. März 2012 in Delhi aus Protest gegen den Besuch des chinesischen Staatspräsidenten in Indien. Hier folgt sein Testament:

„Lang lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama - das leuchtende Vorbild für den Frieden in der Welt. Wir sollten alles tun, damit Seine Heiligkeit nach Tibet zurückkehren kann. Ich bete darum und glaube fest, daß das tibetische Volk innerhalb und außerhalb Tibets eines Tages vereint sein wird, und alle
gemeinsam die tibetische Nationalhymne vor dem Potala Palast singen werden.

Meine lieben tibetischen Landsleute, im Hinblick auf unser zukünftiges Glück und den Weg vor uns ist Loyalität erforderlich. Sie ist Geist und Leben eines Volkes, sie ist der Mut, die Wahrheit zu suchen, sie ist der Wagenlenker, der uns zum Glück führt. Meine tibetischen Landsleute, wenn Ihr nach Gleichheit und Glück verlangt, so wie andere Leute auf der Welt sie haben, müßt Ihr euch dieses Wort „Loyalität gegenüber Eurem Land“ tief ins Herz schreiben. Loyalität ist die Weisheit, sie ermöglicht, die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden, Ihr müßt große Anstrengungen unternehmen, seien Eure Werke nun groß oder klein.

Freiheit ist die Grundlage des Glücks für alle Lebewesen. Ohne Freiheit sind die sechs Millionen Tibeter wie eine im Wind flackernde Butterlampe, ohne Richtung und Ziel. Meine tibetischen Landsleute aus den drei Provinzen Tibets, uns ist allen klar: Wenn wir unsere Kraft vereint einsetzen, wird die Frucht uns sicher sein. Verliert daher nicht Eure Entschlossenheit und Kraft.

Was ich hier mitteilen möchte, ist das Anliegen von sechs Millionen Tibetern. Jetzt, wo wir uns endgültig auf unser Ziel zu bewegen: Wenn ihr Reichtum
besitzt, ist es Zeit, ihn einzusetzen. Wenn Ihr Talente habt, ist es nun Zeit, sie zu nutzen, um zu Ergebnissen zu kommen. Wenn Ihr über Euer Leben
bestimmen könnt, meine ich, der Tag sei gekommen, Euer Leben hinzugeben. Der Zweck, daß Tibeter in unserem 21. Jahrhundert ihren kostbaren Körper
verbrennen, ist, daß die Welt von dem Leiden der sechs Millionen Tibeter erfahre, daß ihnen die grundlegenden Menschenrechte vorenthalten werden.
Wenn Ihr Liebe und Mitgefühl habt, dann steht auf für das hilflose tibetische Volk!

Wir fordern die Freiheit, unsere Religion und Kultur praktizieren zu können. Wir fordern die Freiheit, unsere eigene Sprache verwenden zu dürfen, wir fordern dieselben Rechte wie andere Leute, die anderswo auf der Welt leben, sie haben. Ihr Menschen in aller Welt, stellt Euch hinter uns und erhebt Euch für Tibet! Tibet gehört den Tibetern, Sieg sei Tibet!“

 

17. Tsering Kyi, eine 19jährige Studentin, verbrannte sich am 5. März 2012 auf einem Gemüsemarkt im Bezirk Machu, Provinz Gansu. Einem Bericht zufolge soll sie wenige Tage vor ihrem Tod geäußert haben:

„In Ngaba und anderen Gegenden verbrennen sich die Tibeter. Wir sollten etwas für Tibet unternehmen. Das Leben ist sinnlos, wenn wir nichts für Tibet tun… Keiner verdient so zu leben wie wir.“

 

18. Nangdrol, ein 18jähriger Mönch aus dem Kloster Jonang Dzamthang Gonchen im Bezirk Dzamthang, TAP Ngaba, Provinz Sichuan, setzte sich am 19. Februar und starb auf der Stelle. Er faßte sein Testament in Gedichtsform:

„Mit hoch erhobenem Kopf, mit nicht nachlassender Loyalität und Mut,
wende ich, Nangdrol, mich dankbar an meine Eltern, Geschwister und Verwandten,
während ich, um des tibetischen Volkes willen,
dem ich Dank schulde, mein Leben dem Feuer anheim gebe.
Ihr Männer und Frauen Tibets,
ich hoffe, Ihr werdet alle Eintracht und Harmonie bewahren,
Ihr solltet tibetische Kleidung tragen, weil Ihr Tibeter seid.
Außerdem müßt Ihr Tibetisch sprechen,
vergeßt nie, daß Ihr Tibeter seid,
Ihr solltet voller Liebe und Erbarmen sein, weil Ihr Tibeter seid!
Haltet Eure Eltern in Ehren,
bewahrt Einheit und Harmonie unter Euresgleichen,
seid barmherzig zu den Tieren,
nehmt keinem Lebewesen sein Leben!
Möge Seine Heiligkeit der Dalai Lama, Tenzin Gyatso, zehntausend Jahre leben!
Mögen die Lamas und Tulkus des Schneelandes Tibets zehntausend Jahre
leben! Möge das tibetische Volk von Chinas bösartiger Herrschaft befreit werden!
Unter Chinas bösartiger Herrschaft ist das Leiden unermeßlich
dieses Leiden ist wahrhaft unerträglich,
dies bösartige China hat Tibet besetzt,
es ist nicht möglich, unter solch üblem Regime zu leben.
Das bösartige China, das ohne Liebe und Mitgefühl ist,
überzieht uns mit unerträglichen Schlägen und Leid,
um am Ende Tibet gänzlich zu vernichten.
Möge Seine Heiligkeit der Dalai Lama, Tenzin Gyatso, zehntausend Jahre lang leben!“

 

19. Sonam Wangyal, alias Sobha Rinpoche, ein reinkarnierter Lama und angesehener 42jähriger Mönch, zündete sich am 8 Januar 2012 vor der Polizeistation der Stadt Darlag, TAP Golog, Provinz Qinghai, selbst an und starb. Seine letzten Worte, die er auf Tonband aufnahm, zeugen von seinem
tiefen religiösen Glauben:

„An alle sechs Millionen Tibeter, einschließlich der im Exil lebenden!

Ich bin Pawo Thupten Ngodup und allen anderen tibetischen Helden, die ihr Leben für Tibet und die Einigung des tibetischen Volkes opferten, zutiefst verbunden. Obwohl ich schon über 40 Jahre alt bin, brachte ich bisher nicht den Mut auf, von dem sie beseelt waren. Aber ich versuchte mein Bestes, anderen das traditionelle Wissen unseres Volkes und den Buddhismus zu vermitteln.

Wir leben im 21. Jahrhundert, und in diesem Jahr haben schon so viele tibetische Helden ihr Leben gelassen. Ich opfere meinen Körper, um meine Solidarität mit ihnen in Fleisch und Blut zu bezeugen, und ebenso, um durch diese höchste tantrische Praxis, nämlich die Hingabe des eigenen Körpers, Sühne zu leisten. Es geschieht nicht im Mindesten, um persönlich Ruhm und Ehre zu erwerben.

Ich gebe meinen Körper als eine Opfergabe des Lichts hin, um die Dunkelheit zu vertreiben, um alle Wesen vom Leid zu befreien und sie alle – von denen jedes in der Vergangenheit einmal unsere Mutter war,aber durch Unwissenheit zur Begehung unmoralischer Handlungen verleitet wurde – zu Amitabha, dem Buddha des unendlichen Lichts, zu geleiten. Möge meine Opfergabe des Lichts allen Lebewesen, und seien sie so unbedeutend wie Läuse und Nissen, zur Vertreibung ihres Schmerzes gereichen und sie zum Zustand der Erleuchtung führen. Ich bringe dieses Opfer als eine Gabe für ein langes Leben
unseres obersten Gurus, Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, sowie aller anderen geistigen Lehrer und Lamas dar.

Ich begehe diese Handlung weder für mich selbst noch aus einem persönlichen Wunsch heraus, noch um der Ehre und des Ruhmes willen. Ich opfere meinen Körper in fester Entschlossenheit und mit einem reinen Herzen, ebenso wie der Buddha seinen Körper einer hungrigen Tigerin mutig zum Fraß gab
(damit sie nicht ihre Jungen auffresse). Alle tibetischen Helden haben ihr Leben aus ähnlichen Motiven und Grundsätzen geopfert. Aber konkret gesehen, mag ihr Leben vielleicht mit einer zornigen Stimmung geendet haben. Um ihre Seelen auf dem Pfad zur Erleuchtung zu führen, biete ich daher meine Gebete dar, damit sie alle die Buddhaschaft erlangen mögen.


Mögen alle geistigen Lehrer und Lamas in Tibet und im Exil ein langes Leben haben. Ganz besonders bete ich darum, daß Seine Heiligkeit der Dalai Lama nach Tibet zurückkehren möge und uns als Tibetsweltliches und geistliches Oberhaupt erhalten bleibe.

An alle meine spirituellen Brüder und Schwestern und die anderswo lebenden Gläubigen!

Ihr solltet zusammenstehen und zusammen daran arbeiten, eine starke und wohlhabende tibetischeNation aufzubauen. Das ist der alleinige Wunsch aller tibetischen Helden. Deshalb dürft Ihr nicht untereinander streiten, sei es nun um Grund und Boden oder um das Wasser. Ihr müßt Einigkeit und Stärke bewahren. Laßt Euren Kindern Liebe und Erziehung zukommen, sie sollten eifrig lernen, um alle traditionellen Bereiche des Wissens zu meistern. Die Ältesten der Gemeinde sollten sich in spiritueller Praxis üben und ebenso unter Einsatz all ihrer Mittel, ihres Körpers, ihrer Rede und ihres Geistes die tibetische Sprache und Kultur bewahren. Es ist äußerst wichtig, die buddhistischen Prinzipien ernsthaft anzuwenden, um der Sache Tibets Nutzen zu bringen und um alle Lebewesen zu dem Pfad der Erleuchtung zu geleiten. Tashi Delek.

An all meine engen Freunde, Verwandte, Schüler, an jeden aus meinem Heimatdorf…

Ich habe keinen Reichtum in meinem Leben angehäuft. Was immer ich habe, gab ich für das Lehren und für spirituelle Belange aus. Daher kann es keinen Zweifel oder Gerede darüber geben, daß ich riesige Geldsummen hinterlassen würde. Dies sollten meine Geschwister, Verwandten, Förderer von
verschiedenen Orten so im Gedächtnis behalten. Was meine persönlichen Gegenstände betrifft, hoffe ich, daß sie den Notleidenden oder den spirituellen Lehrern und Lamas übergeben werden.

Mögen alle Verdienste, die ich angehäuft habe, allen lebenden Wesen zugute kommen, besonders jenen, die in den niedrigen Bereichen, wie der Hölle leiden. Ich bringe ihnen diese Gebete dar, damit sie eine höhere Wiedergeburt erlangen.

An meine geistigen, im Exil lebenden Freunde: Ich ersuche Euch, seid nicht betrübt! Wenn ihr aufrichtigen Geistes zu den geistigen Lehrern und Lamas betet, werden wir untrennbar sein, bis wir alle die Buddhaschaft erreicht haben. Dasselbe möchte ich den älteren Leuten und allen Leuten sagen. Denkt daran: Ob in Zeiten des Glücks oder Zeiten der Trauer, schlicht unter allen Umständen, die Drei Juwelen sind unsere einzige Zuflucht. Das solltet Ihr nie vergessen. Tashi Delek“.

 

20. Tenzin Phuntsog, ein 41jähriger Bauer und ehemaliger Mönch, verbrannte sich am 1. Dezember 2011 vor dem Regierungsgebäude des Bezirks Chamdo, TAR. Flugblätter, die er vor seiner Tat verteilte, lassen seine Motive deutlich werden:

„Wenn Mönche und Nonnen in der Haft so entsetzlich leiden, geschlagen und quälenden Verhören unterzogen werden, ziehe ich es vor zu sterben. So möchte ich nicht weiterleben. Wie können wir diesem totalitären Regime vertrauen, das uns verbietet, unseren buddhistischen Glauben zu praktizieren? Bloßes Nachdenken darüber, liebe Mitbrüder, nützt gar nichts – wir sollten dagegen aufstehen“.

 

21. Phuntsog, ein 19jähriger Mönch des Klosters Kirti, Bezirk Ngaba, TAP Ngaba, Provinz Sichuan, legte am 16. März 2011 Feuer an sich im Gedenken an all jene Tibeter, die bei dem brutalen Vorgehen der chinesischen Regierung am selben Tag des Jahres 2008 ums Leben kamen. Vor seiner Tat erklärte er seinen Mitmönchen:

„Ich kann den Schmerz in meinem Herzen nicht mehr ertragen, am 16. März werde ich der Welt ein Zeichen setzen“.

 

22. Tapey, ein 20jähriger Mönch des Klosters Kirti, verbrannte sich am 27. Februar 2009 im Bezirk Ngaba. Einem Artikel in der New York Times vom 2. Juni 2012 zufolge hinterließ er eine Notiz, daß er sich umbringen würde, falls die Regierung eine wichtige Gebetszeremonie, die an diesem Tag stattfinden
sollte, nicht erlauben würde.

 

Phayul, www.phayul.com
28. November 2012

 

Alle Informationen erhielten wir von Adelheid Dönges aus München, unserem auswärtigen Mitglied und Ehrenmitglied der Tibet Initiative Deutschland e.V. An den Übersetzungen ist unser früheres aktives Mitglied Angelika Oppenheimer beteiligt. Wir danken beiden herzlich. Wir empfehlen die Tibetseite www.igfm-muenchen.de/tibetstart.html der IGFM-Arbeitsgruppe München.

 

 

 

 

 

 

 

CHINA TIME 2012

Hamburg

 

Im Museum für Völkerkunde Hamburg, im Abaton Kino, in der W 3 - Werkstatt für Internationale Kultur und Politik e. V. und im Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe finden im Rahmen der CHINA TIME 2012 Hamburg vom 12. - 26. August 2012 verschiedene Veranstaltungen statt.

1.
Ich suche die Freiheit
(Lesung der Schauspielerin Katharina Schütz - Texte von Liu Xiaobo, Ai Weiwei, Tsering Woeser und Numuhemmet Yasin)

& im Anschluss
AiWEIWEI NEVER SORRY
(Film von Alison Klayman) - Matinee

12.08.2012, So 11.00 Uhr - Matinee / Lesung und Film - Abaton Kino

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2.
Der kurze Frühling von Peking

Erinnerung an einen Bürgeraufstand (Film von Jürgen Bertram)
(Film und Gespräch mit Jürgen Bertram, Hamburg)

13.8.2012, Mo 18.00 Uhr- Abaton Kino

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3.
Erbe der Seidenstraße bewahren
. Die Zerstörung einer Jahrtausende alten Kultur. Historische Kulturgüter wirksam schützen (Bildervortrag von Ulrich Delius, Göttingen)

14.08.012, Di 19.00 Uhr

W 3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

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4.
Wie zwischen Himmel und Erde

Inspiriert von einer wahren Geschichte (Spielfilm von Maria Blumencron)

18.08.012, Sa 13.00 Uhr - Abaton

5.
Loten Namling - Die Stimme Tibets
(Konzert)

18.08.2012, Sa 18.00 Uhr- Museum für Kunst und Gewerbe (Spiegelsaal)

mehr

6.
AIWEIWEI NEVER SORRY
(Film von Alison Klayman)

19.08.2012, So 11.00 Uhr - Abaton Kino

7.
Tibettag

19.08.2012, So 11.30 - 18.00 Uhr - Museum für Völkerkunde Hamburg

Zeittafel - Programm

8.
Tryptychon - Out of Place / Fehl am Platz - Träumen in Tibet
(Filme von Wolf Kahlen)

21.08.2012, Di 19.30 Uhr - Abaton Kino

9.
China: Konfuzius und die Konfuzius-Institute

Prof. Dr. Heiner Roetz und Dr. Jörg-M. Rudolph im Gespräch

23.08.2012, Do 18.00 Uhr - Abaton Kino

10.
Wie zwischen Himmel und Erde

Inspiriert von einer wahren Geschichte (Spielfilm von Maria Blumencron)

25.08.2012, Sa 13.00 Uhr - Abaton - Kino

11.

AIWEIWEI NEVER SORRY (Film von Alison Klayman)

26.08.2012, So 11.00 Uhr - Abaton Kino

Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen.


 

 

FILMVORFÜHRUNG

 

Vortrag von David Demes, Frankfurt a. M.

Nomaden in Tibet

 

Sonntag, 13. Mai 2012, 16.00 Uhr

 

Museum für Völkerkunde

Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg

 


Eintritt 7 €, 3 €

 

bitte weiterlesen

 

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Weltweite Lesung für die Freilassung des

Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo

20. März 2012



 

Tsering Woeser und Liu Xiaobo

 

Dienstag, 20. März 2012, 19.00 Uhr

 

Lesung in der Kirchengemeinde St. Markus - Hoheluft

 

Zur weltweiten Lesung für die Freilassung
des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo lesen
Armin Sengbusch, Autor, Poetry-Slammer und Katharina Schütz, Schauspielerin.
Texte von Liu Xiaobo
und der tibetischen Schriftstellerin Tsering Woeser,
unter Hausarrest in Peking lebend.
Helmut Steckel, Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg,
führt in die Lesung ein.

Heider Straße 1 (Ecke Eppendorfer Weg). 20251 Hamburg, Tel.: 4201948
Bus 5, Eppendorfer Weg (Ost), U-Bahn 3 Hoheluftbrücke

Eintritt frei

Veranstalter: St. Markus - Hoheluft / Ev.- Luth. Kirchengemeinde,
Gesellschaft für bedrohte Völker, Asienreferat und Regionalgruppe Hamburg
Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg

 

 

Pressemitteilung

 

Hamburg, 9.3.2012: Das „internationale literaturfestival berlin“ ruft für den 20. März 2012 zu einer weltweiten Lesung von Texten (Prosa und Gedichte) des chinesischen Autors und Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo auf.

Die Kirchengemeinde St. Markus-Hoheluft / Ev.-Luth. Kirchengemeinde und die Hamburger Regionalgruppen der Gesellschaft für bedrohte Völker und Tibet Initiative Deutschland e.V. folgen dem Aufruf mit einer Lesung am Dienstag, den 20. März, 19.00 Uhr in der Kirchen-gemeinde St. Markus-Hoheluft, Heider Str. 1, 20251 Hamburg, Tel.: 4201948. Die Schau-spielerin Katharina Schütz und der Autor und Poetry-Slammer Armin Sengbusch tragen Texte des zu 11 Jahren Haft verurteilten Liu Xiaobo und der unter Hausarrest in Peking lebenden tibetischen Schriftstellerin Tsering Woeser vor.
bitte weiterlesen

 

 

Pressemitteilung

 

Unter dem Motto „Tibet brennt! Stoppt die Gewalt! Tibets Flagge am Hamburger Rathaus!“ findet am Samstag, den 10. März 2012 um 14.00 Uhr vor der Europapassage in der Innenstadt Hamburgs in Sichtweite des Rathauses eine Mahnwache statt. Es betei-ligen sich die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg und der Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg.

bitte weiterlesen

 

 

 

Pressemitteilung

An einer weltweiten Aktion zu

o den Selbstverbrennungen von tibetischen Mönchen und Nonnen,
o der Tötung von friedlich demonstrierenden Tibetern durch Sicherheitskräfte der Kommunistischen Partei Chinas (KPC),
o fehlenden Menschenrechten in Tibet,
o der Absperrung Tibets von der Außenwelt

beteiligen sich am Mittwoch, den 8. Februar 2012 in der Innenstadt Hamburgs mit einer Mahnwache um 17.00 Uhr auf dem Gänsemarkt und einer sich anschließenden Demonstration über den Jungfernstieg, Bergstraße und Mönckebergstraße bis zum Gerhart-Hauptmann-Platz die Organisationen Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg - Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg.

Auf dem Gänsemarkt sprechen Helmut Steckel (Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg) - Andreas Hilmer, Christof Spitz, (Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg) - Acharya Lama Dawa ( TTC / Theksum Tashi Chöling) - Tibeter (Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Regional-gruppe Hamburg) - Bürgerschaftsabgeordnete/r (GAL). bitte weiterlesen

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde Tibets,

was bleibt uns anderes denn übrig,

o nach den Selbstverbrennungen von tibetischen Mönchen und Nonnen,
o nach den Gewalttätigkeiten der bewaffneten Sicherheitskräfte der Kommunistischen Partei Chinas (KPC),
o die vor Erschießungen von friedlichen tibetischen Demonstranten nicht zurückschrecken,
o nach der Absperrung Tibets von der Außenwelt,

als auf einer Mahnwache und Demonstration auf das verzweifelte Tibet, auf die Menschenrechtsverletzungen der Volksrepublik China hinzuweisen und um die Hilfe aller gutwilligen Menschen in unserem Land, in unserer Stadt zu bitten. Die Bundesregierung und die Freie und Hansestadt Hamburg bleiben aufgefordert, China unmißverständlich an die Universalität der Menschenrechte, an die unterzeichneten Konventionen, an seine Verfas-sung zu erinnern, das Werteverständnis unseres demokratischen Rechtsstaates nicht zugunsten schrankenloser und ungezügelter Wirtschaftsbeziehungen mit der Volksrepublik China zu mindern und gar zu opfern. Wir rufen zu einer Mahnwache und Demonstration am Mittwoch, den 8. Februar 2012 in Hamburgs Innenstadt auf.

Mahnwache und Demonstration

Brennpunkt Tibet
Keine Menschenrechte in Tibet
Unruhen in Tibet - China tötet Tibeter

Mittwoch, 8. Februar,17.00 Uhr
Gänsemarkt in Hamburg

Demonstrationsweg: Jungfernstieg, Bergstraße, Mönckebergstraße,
Abschlusskundgebung: Gerhart-Hauptmann-Platz


• Es sprechen: Helmut Steckel (Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg) - Andreas Hilmer, Christof Spitz (Tibetisches Zentrum e.V., Hamburg), Acharya Lama Dawa (TTC / Theksum Tashi Chöling / Meditations- u. Studienzentrum) - Tibeter (Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg), Bürgerschaftsabgeordnete/r (GAL)
Tashe Delek und herzliche Grüße
Helmut Steckel
(Sprecher der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg)

Veranstalter: Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg -
Verein der Tibeter in Deutschland, Regionalgruppe Hamburg

 

 

Statement von Kalon Tripa Dr. Lobsang Sangay


über die Tötung von Tibetern durch die VR China
Verweigerung von Menschenrechten in Tibet


Während die Chinesen am 23. und 24. Januar 2012 überall die ersten Tage des Jahres des Drachens feierlich begingen, schoss die chinesische Polizei wahllos auf Hunderte von Tibetern, die sich in Drango, Serthar, Ngaba, Gyarong und anderen benachbarten Gegenden friedlich versammelt hatten, um ihre Grundrechte geltend zu machen. Wie verlautet, wurden dabei sechs Tibeter getötet und um die 60 verletzt, manche von ihnen so schwer, dass man um ihr Überleben fürchten muss.
bitte weiterlesen

 

 

 

TIBET - DACH DER WELT
Auf einem schmalen Grat

Annäherungen an die gegenwärtige bildende Kunst in Tibet und im Exil.

Kulturhaus Eppendorf, Hamburg
29. Januar - 26. Februar 2012

Eröffnung: Sonntag, 29.1.2012, 11 Uhr
mehr:

 

 

Tibet hat einen Freund verloren

Václav Havel starb am Sonntag, den 18. Dezember 2011
in Vlčice-Hrádeček (Riesengebirge) in der Tschechischen Republik

Foto: phayul, www.phayul.com


Seine Heiligkeit der Dalai Lama begrüßt den früheren tschechischen und
tschechoslowakischen Präsidenten Václav Havel in Prag am 10. Dezember 2011

Foto: Gert Bastian - Fotokatalog „Tibet - Zerstörung einer Hochkultur“, Hamburg 1992, S. 61f

Der tschechoslowakische Präsident Václav Havel und der 14. Dalai Lama
beim Verlassen der Kirche in Lany bei Prag, 1989

 

Frieden in alle Herzen

 

AUS DEM GEMEINSAMEN AUFRUF
SEINER HEILIGKEIT DES XIV. DALAI LAMA VON TIBET
UND DES PRÄSIDENTEN DER TCHECHOSLOWAKEI VÁCLAV HAVEL
VOM 4. FEBRUAR 1991

 

„Als zwei Menschen, die sich Gedanken machen über den gegenwärtigen Zustand und die Zukunft unserer Welt, wenden wir uns an alle Politiker und rufen sie auf, sich von den Fesseln ihrer Privat- und Gruppeninteressen freizumachen und sich von ihrem Gewissen und ihrem Verantwortungsgefühl für Wahrheit und Gerechtigkeit leiten zu lassen. Diese Welt sieht sich ernsten Krisen ausgesetzt. Unserer gemeinsamen Ansicht nach besteht die einzige Hoffnung für sie darin, daß wir uns auf all das Gute in jedem einzelnen von uns besinnen und es wecken und darin, daß wir es achten, was über uns als einzelne hinausreicht, ob wir uns nun Gott, kosmische Ordnung, die Unvermeidbarkeit der Folgen unserer Taten nennen oder wie auch immer. Das gilt für jeden von uns, aber in höherem Maße noch für Menschen, die politische Verantwortung auf sich genommen haben. Wenn die Menschen lernen, mit Frieden und Güte im Herzen zu leben, und wenn sie die Wahrheit und Anständigkeit im Bewußtsein universeller Verantwortung respektieren werden, dann besteht Hoffnung auf ein Leben in Frieden, in gegenseitiger Liebe und Gerechtigkeit. Dann werden sie sich befreien können von der Unerdrückung und von geistiger und materieller Not. Es ist unser gemeinsamer aufrichtiger Wunsch, daß dies geschehen möge.“

In: Helmut Steckel (Hg) - Tibet - eine Kolonie Chinas. Ein buddhistisches Land
sucht die Befreiung, Hamburg 1993, S. 284 f

 

 

 

Welt-Kongress der Uiguren

Offener Brief von Rebiya Kadeer zum Tod von Václav Havel


Der Weltkongress der Uiguren (WUC) und ich sind über den Tod des ehemaligen Präsidenten der Tschechischen Republik, Václav Havel, sehr betrübt. Wir möchten unser tiefes Mitgefühl mit Herrn Havels Familie und mit dem tschechischen Volk zum Ausdruck bringen.

Václav Havel war ein kompromissloser Verfechter der Wahrheit, Gerechtigkeit und des Friedens. Sein Leben war der Kunst, den Menschenrechten und der Demokratie gewidmet. Es war diese Leidenschaft, die ihn auch zu einem wahren und natürlichen Freund der Uiguren machte, die in ihrem Kampf um die Freiheit von der chinesischen staatlichen Repression nicht nachlassen.

Václav Havels Vision für das tschechische Volk, die sich in der Charta 77 offenbart, bei der er federführend war, spricht heute chinesische Demokraten an. Die Charta 08, die von prominenten Mitgliedern der chinesischen Gesellschaft geschaffen wurde, ist vom Geist dieser Vision geprägt und birgt den Samen einer neuen Ära für politische Reformen in China.

Ich hatte die große Ehre, Václav Havel zu seinen Lebzeiten zu begegnen. Ich wurde von seinem Einsatz für den demokratischen Wandel auf der ganzen Welt inspiriert. Er sagte mir, niemals den Kampf für Gerechtigkeit aufzugeben, auch nicht während der schlimmen Stunden der staatlichen Repression. Václav Havel verstand nicht nur unsere ständige Notlage in China, sondern durchdrang mit seinem scharfen Blick auch die Propaganda aller totalitären Staaten. Václaf Havels Umgang mit der post-kommunistischen Ära ist ein Vorbild für all jene Menschen, die ihr repressives Regime überwinden wollen.

Während wir um den Tod von Václav Havel trauern, müssen wir auch dankbar sein für seine beeindruckende Arbeit für das tschechische Volk, sowie für alle unterdrückten Völker der ganzen Welt. Sein Geist wird ohne Zweifel viele Menschen inspirieren, Ungerechtigkeiten in Frage zu stellen, die Wahrheit zu suchen und in den dunkelsten Ecken der Welt Menschen begeistern, daß sie in ihrem Streben nach Demokratie fortfahren.

Mit Hochachtung

Rebiya Kadeer

WUC President
(Welt-Kongress der Uiguren)

 

 

 


 

Pressemitteilung

Hamburg, 8. 12. 2011 - Am 10. Dezember 2011, dem Internationalen Tag der Menschen-rechte, werden um 17.00 Uhr auf der Lichter-Mahnwache vor der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofs (Steintorwall) die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg - Verein der Tibeter in Deutschland, Regionalgruppe Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Hamburg und das Tibetische Zentrum e.V., Hamburg auf die Selbstverbrennungen von Tibetern und zunehmenden Repressionen der Volksrepublik China in Tibet aufmerksam machen.

„Die diesjährigen Selbstverbrennungen von elf Mönchen und zwei Nonnen sind als ein Hilfeschrei an die Weltöffentlichkeit zu verstehen, die dramatisch sich verschlechternde Menschenrechtssituation in Tibet zur Kenntnis zu nehmen und die chinesische Regierung aufzufordern ihre Unterdrückungspolitik zu beenden,“ sagt Helmut Steckel, der Sprecher der Hamburger Sektion der Tibet Initiative Deutschland e.V.“ „Das tibetische Volk, von dem noch heute von der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China als Ikone verehrten Diktator Mao Tse Tung 1950/51 militärisch überfallen und bis in die Gegenwart hin unterdrückt, wird zunehmend von der wirtschaftlich prosperierenden Supermacht China marginalisiert.“ Die im Tibetischen Buddhismus zur Gewaltlosigkeit verpflichteten Mönche und Nonnen sehen keinen anderen Ausweg mehr, als sich selbst Gewalt anzutun. Die Selbstverbrennungen sind ein Fanal der Ausweglosigkeit des tibetischen Volkes.

bitte weiterlesen

 

 

Pressemitteilung

 

Hamburg, 13. November 2011

H i n w e i s auf einen Brief an den Ersten Bürgermeister und Präsidenten des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz vor seiner Reise nach China am 12. November 2011.-

Am 9. November 2011 erhielt Olaf Scholz, der Erste Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg, unmittelbar vor seiner Reise am 12. November 2011 mit einer 30-köpfigen Delegation nach Peking und Schanghai einen Brief der Gesellschaft für bedrohte Völker und der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg. Zusammen mit dem zur CHINA TIME 2010 vorgestellten 2. Report „Schanghai 2008 - 2010. Anhaltende Menschenrechtsverletzungen in Hamburgs Partnerstadt“ (s. www.tibet-hamburg.de und www.gfbv.de) und einer zweiseitigen Aktualisierung für den Zeitraum Sommer/Herbst 2011 wird der Bürgermeister gebeten, bei seinen Besuchen in China auf die Opfer von Menschenrechtsverletzungen hinzuweisen. Dies gilt in Schanghai für „Bittsteller, die Opfer von Grundstücksspekulanten wurden sowie verfolgte Schriftsteller und Regimekritiker“. Der Brief verweist auf die Sorgen von Hamburgerinnen und Hamburger, die nicht nur in China Menschenrechte verletzt sehen, sondern auch in der Partnerstadt Schanghai.

„Offensichtliche Defizite bei der Umsetzung von Menschenrechten in China öffentlich anzusprechen, ist heute umso wichtiger, um langfristig auch Hamburgs Interessen zu sichern. Denn jede Destabilisierung in China kann auch Hamburgs gute wirtschaftliche Beziehungen zur Volksrepublik gefährden.“

Die Autoren Ulrich Delius (Gesellschaft für bedrohte Völker) und Helmut Steckel (Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg) appellieren an den Bürgermeister, mit chinesischen Verantwortlichen sowohl in Peking als auch in Schanghai über die Menschenrechtslage in China, die sich in den letzten Monaten deutlich verschlechterte, zu sprechen. Das Schicksal der 300 verschleppten tibetischen Mönche aus dem Kloster Kirti und der tibetischen Verbrennungsopfer kann nicht unerwähnt bleiben. Die Bitte wird geäußert, die „Restriktionen der chinesischen Behörden gegenüber den klösterlichen Gemeinschaften in Osttibet aufzuheben. Tibeter, Uiguren, Mongolen und die Anhänger der Demokratiebewegung in China wurden in den vergangenen 30 Jahren noch nie so massiv unterdrückt wie heute.“

Hamburg, d. 13. November 2011


Pressekontakt:

Helmut Steckel
Tel.: 0177-5604623


Aktualisierung des Reports „Schanghai 2008 - 2010. Anhaltende Menschenrechtsverletzungen in Hamburgs Partnerstadt“ (Hrsg.: Gesellschaft für bedrohte Völker u. Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg)

Menschenrechtsverletzungen in Schanghai im Sommer / Herbst 2011

 

PRESSEMITTEILUNG

Stilles Gedenken der Selbstverbrennungen in Osttibet am 2. November 2011 vor dem Abaton um 20.00 Uhr

Um 20.00 Uhr versammeln sich die Kinobesucher vor dem Abaton zu einem stillen Gedenken an die zehn Tibeter (9 Mönche und 1 Nonne), die sich in diesem Jahr aus Protest gegen die chinesische Unterdrückungspolitik in Osttibet anzündeten. Vier Mönche und eine Nonne starben nach den Selbstverbrennungen. Am 29. Februar 2009 zündete sich bereits der erste Tibeter aus dem Kloster Kirti in Osttibet an. Sein Gesundheitszustand wie auch der Aufenhaltsort sind nicht bekannt. Auch der Gesundheitszustand und der Verbleib der anderen Mönche sind unbekannt.

bitte weiterlesen

 

 

KEIN PFAD FÜHRT ZURÜCK

Eine abenteuerliche Familiengeschichte,
die im Himalaya ihren Anfang nahm …

Was entsteht, wenn eine Österreicherin sechs kleinen Kindern auf ihrer Flucht aus Tibet begegnet? …. Eine ziemlich ungewöhnliche Familie.

Multimedia-Lesung von Maria Blumencron und Chime Yangzom mit Bildern, Filmausschnitten und Musik

Mittwoch, 2. November, 18 Uhr

Abaton-Kino in Hamburg

Allendeplatz 3
20146 Hamburg
Tel. 040 - 41320320

 

 

 


Selbstverbrennungen in Tibet

 

Zehn tibetische Mönche und eine Nonne zündeten sich an

Stilles Gedenken

Mittwoch, 2. November 2011
20.00 Uhr

Allendeplatz 3
(vor dem Abaton-Kino)
20146 Hamburg

 

Reaktionen des deutschen Außenministeriums, des Tibet-Gesprächskreises im Bundestag, der Europäischen Union und des Tibetischen Parlaments-im-Exil

Was ist in Osttibet geschehen?

Was wünschen wir uns in Hamburg?

 

 

Grußbotschaften zur Feier „Zwanzig Jahre Tibet

Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg“

am 1. Oktober 2011 im Kulturhaus Eppendorf

 

 

20 Jahre Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland e.V.

Rückblick und Ausblick - eine am 1. Oktober 2011 nicht gehaltene Rede,
ergänzt mit aktuellen Hinweisen.

 

Tibetische Wochen in Barmstedt

Kunstausstellungen - Vorträge - Begegnungen

Tibetische Künstler: Sonam Dolma Brauen, Puntsok Tsering Duechong, Losang Gyatso

Schloßinsel Rantzau und Rathaus Barmstedt

27. August bis 9. Oktober 2011

 

 

 

 

Offener Brief an die Bundesregierung:

Situation der Menschenrechte in der Volksrepublik China

 

 

„Die Zivilisation hängt von der Achtung des Rechtes ab“
Friedrich Kellner: „Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne.“

Tagebücher 1939-1945. Göttingen, 2011

Sollten wir eine Meinung übersehen haben, bitten wir um Nachricht. Zum besseren Verständnis unserer Beobachtungen machen wir auf einen Brief des Sinologen Dr. Jörg-M. Rudolph, Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein, an das Konfuzius-Institut in Frankfurt a. M. und an alle weiteren Konfuzius-Institute in Deutschland aufmerksam. Die Veröffentli-chungen von Dr. Jörg- M. Rudolph, Prof. Dr. Heiner Rötz, Bochum, Prof. Dr. Carsten Holz, Hongkong und Kai Strittmatter, Istanbul führen zu weiteren Erkenntnissen.

 

Dr. Jörg-M. Rudolph, Am Mühlberg 11, 61348 Bad Homburg
Tel. 06172-685510 , 65512, Mobil: 01604489087, Email: Rudolph@China-Institut.org

 

Konfuzius-Institut Frankfurt
Frau Prof. Dr. Dorothea Wippermann, Vorsitzende des Vorstands
Frau Anja Warnecke-Bi, Geschäftsführerin
Gräfstr. 39
60486 Frankfurt am Main

Bad Homburg, 7. März 2011

 

Sehr geehrte Frau Prof. Wippermann,

gestern erhielt ich die Einladung des Frankfurter „Konfuzius-Instituts“ zu einer „Chinesischen Kultur-Darbietung“ am kommenden Sonntag. Die soll auf dem Campus Westend der Frankfurter Goethe-Universität stattfinden.

Vor dem Hintergrund des Verschwindens Dutzender Künstler in der Volksrepublik China in den letzten Wochen, ihrem – selbst nach aktuellem chinesischen „Recht“ – illegalen Wegschließen und vollkommenen Isolieren von der Öffentlichkeit (Angehörige wissen nicht einmal, wo sie festgehalten werden) kann ich mir kaum vorstellen, daß Sie als Vorsitzende des Vorstandes des „Konfuzius-Instituts“ diese „Kulturdarbietung“ stattfinden lassen werden, ohne in angemessen deutlicher Weise auf diese despotische Unterdrückung freiheitsliebender Künstler hinzuweisen.

bitte weiterlesen

weiterführende Literatur

 

 

Ist die Städtepartnerschaft noch zu retten?

Städtepartnerschaft mit Shanghai und die "China Time" bis zur Befreiung von

Ai Weiwei aussetzen!

 

P R E S S E M I T T E I L U N G

Hamburg, den 26.5.2011

Hamburger Kulturschaffende und Menschenrechtler fordern in einem Offenen Brief den Senat (namentlich den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz, den Senator Frank Horch, die Senatorin Barbara Kisseler), die Präsidentin und die Fraktionen der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg auf, die eigenen Worte der Kritik an die Chinesische Staatsführung (s. Resolution der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg am 14.4.2011) ernst zu nehmen und ihnen Taten folgen zu lassen.

Die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg macht seit vielen Jahren auf die menschen-rechtliche Situation in China, Tibet und Ostturkestan (Xinjiang) aufmerksam. Der 3. Offene Brief an die Generalkonsulin der VR China in Hamburg (s. www.tibet-hamburg.de und verschiedene Presseportale) bezieht sich u.a. auf die Inhaftierung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei. Die Tibetinitiative unterstützt den vorliegenden von Peter Schwanewilms und Helmut Steckel verfaßten Brief.


"Keine Kumpanei mehr mit der repressiven Chinesischen Staatsführung und ihren Behörden!


Städtepartnerschaft mit Shanghai und die "China Time" beenden.


Rückfragen :


Peter Schwanewilms
peterschwan@gmail.com
0171 691 78 66


Helmut Steckel
helmut-steckel@gmx.de
0177 5604523

 

 

- 300 Mönche des Klosters Kirti entführt -

 


P r o t e s t a k t i o n

 

Freiheit für die Mönche im tibetischen Kloster Kirti

vor dem Generalkonsulat der Volksrepublik China in Hamburg

Elbchaussee 268, 22605 Hamburg

Sonnabend, 7. Mai 2011 - 12.00 Uhr

 

 

 

 

3. Offener Brief an die Generalkonsulin der

Volksrepublik China in Hamburg

 

Unter der Devise: „Es ist Zeit für die Wahrheit“
(Ai Weiwei über Tibet - 30. März 2008 - www.faz.net)


bitte weiterlesen

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Wo ist Ai Weiwei?


Wir folgen dem Facebook-Aufruf für eine weltweite Protestaktion für die Freilassung von Ai Weiwei

 

bitte weiterlesen

 

Pressemitteilung

 

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bitte weiterlesen:"Flagge für Tibet"

bitte weiterlesen:"Tibetischer Volksaufstand"

 

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Lesung für Liu Xiaobo und Tsering Woeser in Hamburg

 

20. März 2011 - 19:00 Uhr

Werkstatt 3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik

Nernstweg 32 - 34, 22765 Hamburg

Eintritt frei - Spenden erbeten

Lesung für Liu Xiaobo und Tsering Woeser mit dem Schauspieler Erik Schäffler, der Schauspielerin Mignon Remé und der Musikerin Anne Wiemann.

 

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Prof. Samdhong Rinpoche zu Gast bei der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID)

 

Vom 16. – 18. Februar 2011 war der Premierminister der Tibetischen Regierung im Exil, Prof. Samdhong Rinpoche, auf Einladung der TID zu Gast in Berlin.

Neben politischen Gesprächen nahm er im Pressegespräch unter anderem Stellung zum Rücktrittsgesuch des Dalai Lama, zu den Exilwahlen am 20. März sowie zur aktuellen Lage in Tibet. Am Abend des 17. Februar traf er sich mit der tibetischen Gemeinschaft in Berlin und stellte sich den Fragen von Tibet-Unterstützern.

Eine Video-Botschaft, die er extra für die Tibetunterstützer in Deutschland aufnehmen ließ, finden Sie hier: Videobotschaft

Der schriftliche Text der Videobotschaft kann hier abgerufen werden.

 

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NEUERSCHEINUNG: »AMALA«

 

»AMALA – Mein Leben für Tibet – Die Biografie von Irmtraut Wäger – aufgezeichnet von Franz Binder – mit einem Vorwort des Dalai Lama«

Erschienen im nymphenburger Verlag München.

Verbunden mit einer Einladung von Franz Binder

 

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5. Februar: 14 Jahre Straflosigkeit

Weltkongress der Uiguren und Ostturkestanische Union in Europa gedenken des Massakers (5.2.1997) von Gulja in Ostturkestan (Xinjiang) und organisieren eine Demonstration in München mit Rebiya Kadeer (Foto) und bayrischen Politikerinnen.

Pressemitteilungen

 

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Internationaler Tag der

Menschenrechte

 

 

 

Freitag, 10. Dezember 2010

Verleihung des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo in Oslo

 

 

 

Sonderveranstaltung

 

Abaton-Kino

Allendeplatz 3, Hamburg

18.00 Uhr

Eintritt frei

 

o Lesung des Schauspielers Peter Lohmeyer aus dem Buch „Ihr habt die Gewehre, ich einen Stift“ der tibetischen Schriftstellerin Tsering Woeser (Peking)

o „Angst in Lhasa“ von Tsering Woeser - Gedichtvortrag von Phurbu Königsmark

o Video-Statement von Tsering Woeser zum Erscheinen ihres Buches

o Gespräch mit Peter Lohmeyer und Ulrich Delius (Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker). Moderation: Andreas Hilmer (Journalist und Tibetkenner)

o Verlesung eines Briefes von Tienchi Martin-Liao (Präsidentin des Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrums)

o Gesamtmoderation der Veranstaltung: Andreas Hilmer

Bitte weiterlesen

 

Tsering Woeser

Angst in Lhasa

 

Hastiger Abschied von Lhasa -
Lhasa ist längst eine Stadt der Angst.

Hastiger Abschied von Lhasa -
Die Angst in Lhasa ist heute größer als die von ´59, ´69 und
´89 zusammen.

Hastiger Abschied von Lhasa -
Die Angst von Lhasa sitzt in den Atemzügen, in den
Herzschlägen,
in den Momenten, wenn du etwas sagen möchtest, aber
noch innehältst,
wenn du vor zuviel Kummer nicht schreien kannst,
unfähig bist ein Wort herauszubringen.

Hastiger Abschied von Lhasa -
Diese Angst, Tag und Nacht geschaffen von unzähligen
Soldaten mit Gewehren,
zahllosen Polizisten in Zivil,
und noch mehr von der riesigen Staatsmacht hinter ihnen;
Doch richte nicht dein Objektiv auf sie, sonst richten sie
ihr Gewehr auf dich, vielleicht wirst du in irgendein Eck
gebracht, und niemand erfährt davon.

Hastiger Abschied von Lhasa -
Die Angst in Lhasa, sie beginnt am Potala-Palast, wächst
nach Osten zu den tibetischen Wohnvierteln hin.
Überall der schreckliche Widerhall der Fußtritte, aber in
der Sonne sind ihre Gestalten nicht zu sehen;
sie sind wie Dämonen bei Tage, ohne Schatten und ohne
Spuren,
doch das macht dich noch verrückter.

Hastiger Abschied von Lhasa -
Die Angst in Lhasa, schon längst erfasst von
Überwachungskameras, die überall sind,
in den großen Straßen und kleinen Gassen,
in jedem Kloster und jeder Buddha-Halle,
erfasst von Überwachungskameras,
die von der Außenwelt hinein in dein Herz schwenken.

ZapZap je! Sei vorsichtig! - flüstern sich Tibeter heimlich
zu.

Hastiger Abschied von Lhasa -
Die Angst in Lhasa, sie bricht mir das Herz, ich muss sie
niederschreiben.

Tsering Woeser
März 2008 - Januar 2009
Peking, Kham, Amdo, Lhasa, Peking

 

 

 

Brief für die Hamburger Veranstaltung am 10. Dezember 2010 zur Friedensnobelpreisverleihung an Liu Xiaobo

Tienchi Martin-Liao, Präsidentin des Unabhängigen Chinesischen PEN Zentrum


Allen Bemühungen zum Trotz kann Liu Xiaobo heute nicht nach Oslo kommen, um den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen. Lassen wir unsere Gedanken über Zeit und Raum springen:

Wir sind jetzt bei Liu Xiaobo in seinem Gefängnis. Liu, kahl geschoren, dick verpackt in einer alten wattierten Jacke und einer wattierten Hose, in Schal, Handschuhen und wattierten Schuhen - all das ist nötig in diesem Raum, die Zimmertemperatur ist um den Gefrierpunkt, denn das kleine Fenster unter der Decke ist Tag und Nacht geöffnet. Der Gestank von dem offenen Fäkalienbottich in der Ecke ist etwas erträg-licher geworden wegen der Kälte. Ihm geht`s nicht schlecht. Er wird nicht von den anderen vier Zimmergenossen geprügelt oder drangsaliert, obwohl normalerweise solche Kriminelle recht brutal und grausam sein können. Sie wissen alle, daß Liu etwas Besonderes ist, denn die Aufgabe, die man ihnen zugewiesen hat, sei nicht die übliche Anwendung von Faust und Fußtritt, sondern von Augen und Ohren. Sie sollen auf ihn aufpassen und nach oben berichten. Doch wie besonders dieser Liu ist, haben sie keine Ahnung. Daß Liu heute eigentlich bei dem König und der Kö-nigin sowie hohen Gästen in Oslo in Norwegen sein sollte, daß ihm die höchste internationale Ehrung und eine große Preissumme überreicht werden, und er eine glänzende und kluge Rede halten sollte - sogar möglicherweise ohne Stottern, das alles ist jenseits ihrer Vorstellungskraft. Alle Zellengenossen scherzen über Lius Stotterei im Alltag, sie wissen nicht, daß es ihm oft gelingt, vor großem Publikum ohne Stottern einen Vortrag zu halten.

Bitte weiterlesen:

 

 

 

 

Pressemitteilung zu den Schülerprotesten

 

 


2. Offener Brief an die Generalkonsulin der

Volksrepublik China in Hamburg

 

 

 

Menschenrechtsreport Shanghai

 

Unmittelbar vor der Auftaktveranstaltung der CHINA TIME 2010 vom 9.-25. September 2010 im Kaisersaal des Rathauses der Freien und Hansestadt Hamburg wurde auf einer Pressekonferenz im Renaissance - Hotel unweit des Rathauses der von der Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen und der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg herausgegebene Report „Schanghai 2008-2010 Anhaltende Menschenrechts- verletzungen in Hamburgs Partnerstadt“ vorgestellt. 2008 wurden bereits zur CHINA TIME in einem ersten Report Menschenrechts- verletzungen in Schanghai dokumentiert.

 

Der Bericht kann hier abgerufen werden

 

PRESSESTIMMEN:

 

Hamburger Abendblatt
Verletzt Hamburgs Partnerstadt weiter Menschenrechte? Offenbar werden in der chinesischen Metropole Shanghai nach wie vor Dissidenten verfolgt, Bürger drangsaliert und eingesperrt.
8. September 2010 - dpa

Welt
Vor China Time: Kritik an Vorgängen in Shanghai. Menschenrechtssituation sei „anhaltend schlimm“ - 9. September 2010 - dpa

China-Observer
China Nachrichten - China Time 2010: Neuer Report über Menschenrechtslage in Shanghai - Streitfall Disneyland - Neue Vertreibungen in Schanghai


 

 

 

Dr. Thomas Hoppe

* 02.03.1949

† 24.05.2010

 

 

PRESSEMITTEILUNG


C H I N A T I M E 2010 vom 9. - 25. September 2010

Veranstaltungen am 10. / 12. / 13. / / 19. / 21. September 2010

NICHTS ALS GUTE GESCHÄFTE MIT CHINA?
Kritische Aspekte zur CHINA TIME

„Es ist wichtig, daß auch auf die dunklen Seiten der seit einigen Jahren mit großem Tempo aufstrebenden Weltmacht China hingewiesen wird, auf die Menschenrechtsverletzungen in Tibet, in Xinjiang (Ostturkestan) und im Kern-land China, auf die Verfolgung von Christen, Falun Gong-Angehörigen, Bittstellern, Wanderarbeitern und Menschenrechtlern“, sagt Helmut Steckel.

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Veranstaltungen China Time 2010

 

CHINA TIME 2010 in Hamburg

9. September - 25. September 2010

Zum zweiten Mal beteiligt sich die Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg zusammen mit dem Tibetischen Zentrum e.V., Hamburg, der Gesellschaft für bedrohte Völker und dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg an den Chinawochen vom 9. - 25. September 2010. Wir freuen uns, daß wir auch in diesem Jahr durch eine Podiumsdiskussion („Zensur in China. Wie China Meinung macht“), einen Tibettag im Völkerkundemuseum und zwei Filmveranstaltungen („Meltdown in Tibet“ und „Encirclement“) kritische Aspekte in die CHINA TIME 2010 einbringen können. Außerdem diskutieren Amnesty International und die Tibetinitiative am 13. September in einer Podiumsdiskussion über das Thema „Nichts als gute Geschäfte mit Shanghai?“

In einem offiziellen Veranstaltungskalender der CHINA TIME 2010 und in einem Internetauftritt sind unsere Veranstaltungen aufgeführt. Außerdem weisen die beteiligten Organisationen auf ihren Netzseiten, auf Plakaten und Flugblättern darauf hin.

 

 

 

 

 

 

 

 


ENCIRCLEMENT (Umzingelung)

Filmveranstaltung

Freitag, 10. September - 19.30 Uhr

Kulturhaus Eppendorf
Martinistr. 40
20251 Hamburg

Eintritt: 7.00 €, 5,00 €


Spiel- und Dokumentarfilm Weijiao / Blick in das Innenleben eines chinesischen Konsulats in Kanada

Der Diplomat Chen Gang wird in ein chinesisches Konsulat nach Kanada beordert, um die Interessen eines totalitären Regimes in einem freien Land umzusetzen. Es beginnt eine dramatische Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Veranstalter: Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg und dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg

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MELTDOWN IN TIBET

Das große Gletscherschmelzen in Tibet
Ökozid am „Dritten Pol“

Sonntag, 12. September 2010

11.00 Uhr (Matinee)

Abaton
Allendeplatz 3
20146 Hamburg

Eintritt: 7,00 €, 6.00 €


„Meltdown in Tibet“ von Michael Buckley (USA) ist ein dramatischer, informativer und unterhaltsamer Film über das Schicksal der Quellgebiete von Tibets großen Strömen. Geheim gedrehtes Filmmaterial und Kamerabilder geben Einblicke in Chinas „gigantische und potentiell katastrophen- trächtige Staudammprojekte in Tibet“ (Jamyang Norbu, Washington).

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TIBETTAG IM VÖLKERKUNDEMUSEUM HAMBURG

Sonntag, 19. September 2010 - 12.30 Uhr - 18.00 Uhr

Völkerkundemuseum
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg

Eintritt: 7 €, ermäßigt 3 €, Kinder frei

Programm

Erstmals haben sich in Hamburg verschiedene Organisationen (Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg - Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg) zusammengeschlossen, um im Rahmen der CHINA TIME 2010 gemeinsam mit dem Völkerkundemuseum einen Tibettag zu veranstalten. Ziel ist es, Einblicke in die traditionelle und gegenwärtige Kultur Tibets zu geben, die fast nur in der Diaspora gepflegt werden kann. Außerdem berichten verschiedene Experten über die aktuelle wirtschaftliche, soziale und ökologische Situation in Tibet.

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ZENSUR IN CHINA

Wie China Meinung macht

Podiumsdiskussion

Dienstag, 21. September 2010 - 19.00 Uhr

Alfred Schnittke Akademie International
Max-Brauer-Allee 24
22765 Hamburg

Eintritt: frei

 

In einer Podiumsdiskussion mit den Redakteurinnen Dechen Pemba, London („High Peaks Pure Earth“), Angela Köckritz, Hamburg („Die Zeit“), Lea Zhou, Berlin („Epoch Times“) und dem Asienreferent Ulrich Delius, Göttingen (Gesellschaft für bedrohte Völker) wird unter der Moderation von Andreas Hilmer, Hamburg (Journalist und politischer Sprecher des Tibetischen Zentrums Hamburg e.V.) die Vielschichtigkeit der Zensur in China diskutiert.

Veranstalter: Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg - Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg

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Immanuel Kant über Tibet

„Die genaue Kenntnis von Tibet in Asien wäre eine der wichtigsten. Durch sie …. würden wir den Schlüssel zu aller Geschichte erhalten. Es ist dieses das höchste Land, wurde auch wahrscheinlich früher als irgend ein anderes bewohnt und mag sogar der Stammsitz aller Cultur und Wissenschaften seyn. … Ein solcher Urplatz der Künste und Wissenschaften, ich möchte sagen, der Menschheit, verdiente wohl die Mühe einer sorgfältigern Untersuchung.“

Immanuel Kant, Physische Geographie, § 36

bitte weiterlesen


 

 

Soname Yangchen

28. Mai 2010 - Völkerkundemuseum Hamburg -

 

Die Tibeterin Soname Yangchen ist in Europa in den letzten Jahren vor allem durch ihren autobiographischen Bericht „Wolkenkind“ bekannt geworden. Darin beschreibt sie, wie sie als 15 jährige aus Tibet zu Fuß über den Himalaya nach Nepal flieht. Seit 1997 lebt sie in London im Exil und ist dort auch als Sängerin bekannt geworden. Sie singt Lieder aus ihrer Heimat und eigene Kompositionen. In ihrem Buch ebenso wie in ihren Liedern gibt sie tiefe Einblicke in die traditionellen religiösen und kulturellen Traditionen Tibets.

Veranstalter: Museum für Völkerkunde in Zusammenarbeit mit der Tibet Initiative Deutschland e.V., Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg - Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg


 

 


Verheerendes Erdbeben am 14. April 2010
in Jyekundo (chin. Yushu), Osttibet (Kham) - (Autonome Tibetische Präfektur Yushu) - (chines. Provinz Qinghai)


Tibetorganisationen rufen in aller Welt dazu auf, direkte Spenden zu überweisen. Dazu gehört die Tibet Foundation in London (www.tibet.foundation.org), die seit 1985 in Tibet wertvolle Hilfe vor Ort leistet. Wir bitten die Freunde und Sympathisanten der Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Hamburg, Spenden an die Deutsche Tibethilfe e.V. in Hamburg zu überweisen, die die Gelder über die Tibet Foundation London an die Tibeter in Jyekundo weiterleitet.

o Die Deutsche Tibethilfe (www.deutschetibethilfe.de) bittet um Spenden, damit eine Grundausstattung mit dem Allernötigsten möglich ist.

Spendenkonto:

Deutsche Tibethilfe e.V. Hamburg
Hamburger Sparkasse
Kto-Nr. 1226 120 044
BLZ 200 505 50
Stichwort: „Erdbeben-Yushu“

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„Blutiger 10. März“

 

In Auszügen geben wir eine Botschaft des 1. Vorsitzenden des Vereins der Tibeter in Deutschland e.V., Lekshey Hofheinz, zum 10. März 2010 auf unseren Netzseiten wieder. Wir sind der Meinung, daß Tibeter mehr denn je bei uns zu Wort kommen müssen. Wir begannen mit der „Video-Botschaft von Kalsang Tsultrim an die freie Welt: Ruf nach der Rückkehr des Dalai Lama und dem Ende der Repression“ auf unserer Kundgebung am Internationalen Tag der Menschenrechte, am 10. Dezember 2009. Sie wurde in tibetischer und deutscher Sprache in Auszügen von Tibetern verlesen. Auf unseren Netzseiten ist sie in deutscher Sprache zu lesen und in tibetischer Sprache zu hören und zu lesen.

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Pressemitteilung 10. März

 

Brief an den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg anlässlich des 51. Jahrestages des tibetischen Volksaufstandes in Lhasa.

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Antwort der Senatskanzlei

 

 

 

Was bleibt - eine Reise durch das heutige Tibet Lichtbildervortrag von Puntsok Tsering, Düsseldorf

Samstag, d. 30. Januar 2010

19.00 Uhr

Kulturhaus Eppendorf
Martinistr. 40

20251 Hamburg

Eintritt: 8,50 € / 6,00 €

Der gebürtige Tibeter Puntsok Tsering kehrt nach achtjähriger Abwesenheit wieder in seine Heimat zurück.

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Dolpu Tulku - Heimkehr in den Himalaya -

Dokumentarfilm im Abaton am 4. Januar 2010 um 20 Uhr

 

Der Hirtenjunge Sherap Sangpo, geboren in der im Nordwesten Nepals liegenden Region Dolpo, trifft den Dalai Lama. Die Begegnung läßt in ihm den Wunsch reifen, ein Mönch zu werden. Als Reinkarnation eines hochstehenden Lamas in Kathmandu erkannt, wird er 16 Jahre lang auf das Leben eines Tulku und religiösen Oberhauptes im Dolpo vorbereitet. Der Film berichtet von der Rückkehr in seine Heimat, in der er bereits sehnlichst erwartet wird.

Dolpo Tulku und der Regisseur Martin Hoffmann sind anwesend. Die TID Hamburg ist mit einem Infotisch im Foyer des Kinos vertreten.

http://www.dolpotulku.de/

http://www.abaton.de/

 

 

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