Tibet Initiative Deutschland e.V.Regionalgruppe Hamburg
Tibet hat einen Freund verloren
Václav Havel starb am Sonntag, den 18. Dezember 2011
in Vlčice-Hrádeček (Riesengebirge) in der Tschechischen Republik

Foto: phayul, www.phayul.com
Seine Heiligkeit der Dalai Lama begrüßt den früheren tschechischen und
tschechoslowakischen Präsidenten Václav Havel in Prag am 10. Dezember 2011
Foto: Gert Bastian - Fotokatalog „Tibet - Zerstörung einer Hochkultur“, Hamburg 1992, S. 61f
Der tschechoslowakische Präsident Václav Havel und der 14.
Dalai Lama
beim Verlassen der Kirche in Lany bei Prag, 1989
Frieden in alle Herzen
AUS DEM GEMEINSAMEN AUFRUF
SEINER HEILIGKEIT DES XIV. DALAI LAMA VON TIBET
UND DES PRÄSIDENTEN DER TCHECHOSLOWAKEI VÁCLAV HAVEL
VOM 4. FEBRUAR 1991
„Als zwei Menschen, die sich Gedanken machen über den gegenwärtigen Zustand und die Zukunft unserer Welt, wenden wir uns an alle Politiker und rufen sie auf, sich von den Fesseln ihrer Privat- und Gruppeninteressen freizumachen und sich von ihrem Gewissen und ihrem Verantwortungsgefühl für Wahrheit und Gerechtigkeit leiten zu lassen. Diese Welt sieht sich ernsten Krisen ausgesetzt. Unserer gemeinsamen Ansicht nach besteht die einzige Hoffnung für sie darin, daß wir uns auf all das Gute in jedem einzelnen von uns besinnen und es wecken und darin, daß wir es achten, was über uns als einzelne hinausreicht, ob wir uns nun Gott, kosmische Ordnung, die Unvermeidbarkeit der Folgen unserer Taten nennen oder wie auch immer. Das gilt für jeden von uns, aber in höherem Maße noch für Menschen, die politische Verantwortung auf sich genommen haben. Wenn die Menschen lernen, mit Frieden und Güte im Herzen zu leben, und wenn sie die Wahrheit und Anständigkeit im Bewußtsein universeller Verantwortung respektieren werden, dann besteht Hoffnung auf ein Leben in Frieden, in gegenseitiger Liebe und Gerechtigkeit. Dann werden sie sich befreien können von der Unerdrückung und von geistiger und materieller Not. Es ist unser gemeinsamer aufrichtiger Wunsch, daß dies geschehen möge.“
In: Helmut Steckel (Hg) - Tibet - eine Kolonie Chinas. Ein buddhistisches
Land
sucht die Befreiung, Hamburg 1993, S. 284 f
Welt-Kongress der Uiguren
Offener Brief von Rebiya Kadeer zum Tod von Václav Havel
Der Weltkongress der Uiguren (WUC) und ich sind über den Tod des ehemaligen
Präsidenten der Tschechischen Republik, Václav Havel, sehr betrübt. Wir
möchten unser tiefes Mitgefühl mit Herrn Havels Familie und mit dem tschechischen
Volk zum Ausdruck bringen.
Václav Havel war ein kompromissloser Verfechter der Wahrheit, Gerechtigkeit und des Friedens. Sein Leben war der Kunst, den Menschenrechten und der Demokratie gewidmet. Es war diese Leidenschaft, die ihn auch zu einem wahren und natürlichen Freund der Uiguren machte, die in ihrem Kampf um die Freiheit von der chinesischen staatlichen Repression nicht nachlassen.
Václav Havels Vision für das tschechische Volk, die sich in der Charta 77 offenbart, bei der er federführend war, spricht heute chinesische Demokraten an. Die Charta 08, die von prominenten Mitgliedern der chinesischen Gesellschaft geschaffen wurde, ist vom Geist dieser Vision geprägt und birgt den Samen einer neuen Ära für politische Reformen in China.
Ich hatte die große Ehre, Václav Havel zu seinen Lebzeiten zu begegnen. Ich wurde von seinem Einsatz für den demokratischen Wandel auf der ganzen Welt inspiriert. Er sagte mir, niemals den Kampf für Gerechtigkeit aufzugeben, auch nicht während der schlimmen Stunden der staatlichen Repression. Václav Havel verstand nicht nur unsere ständige Notlage in China, sondern durchdrang mit seinem scharfen Blick auch die Propaganda aller totalitären Staaten. Václaf Havels Umgang mit der post-kommunistischen Ära ist ein Vorbild für all jene Menschen, die ihr repressives Regime überwinden wollen.
Während wir um den Tod von Václav Havel trauern, müssen wir auch dankbar sein für seine beeindruckende Arbeit für das tschechische Volk, sowie für alle unterdrückten Völker der ganzen Welt. Sein Geist wird ohne Zweifel viele Menschen inspirieren, Ungerechtigkeiten in Frage zu stellen, die Wahrheit zu suchen und in den dunkelsten Ecken der Welt Menschen begeistern, daß sie in ihrem Streben nach Demokratie fortfahren.
Mit Hochachtung
Rebiya Kadeer
WUC President
(Welt-Kongress der Uiguren)
Pressemitteilung
Hamburg, 8. 12. 2011 - Am 10. Dezember 2011, dem Internationalen Tag der Menschen-rechte, werden um 17.00 Uhr auf der Lichter-Mahnwache vor der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofs (Steintorwall) die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg - Verein der Tibeter in Deutschland, Regionalgruppe Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Hamburg und das Tibetische Zentrum e.V., Hamburg auf die Selbstverbrennungen von Tibetern und zunehmenden Repressionen der Volksrepublik China in Tibet aufmerksam machen.
„Die diesjährigen Selbstverbrennungen von elf Mönchen und zwei Nonnen
sind als ein Hilfeschrei an die Weltöffentlichkeit zu verstehen, die dramatisch
sich verschlechternde Menschenrechtssituation in Tibet zur Kenntnis zu nehmen
und die chinesische Regierung aufzufordern ihre Unterdrückungspolitik zu
beenden,“ sagt Helmut Steckel, der Sprecher der Hamburger Sektion der Tibet
Initiative Deutschland e.V.“ „Das tibetische Volk, von dem noch heute von
der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China als Ikone verehrten Diktator
Mao Tse Tung 1950/51 militärisch überfallen und bis in die Gegenwart hin
unterdrückt, wird zunehmend von der wirtschaftlich prosperierenden Supermacht
China marginalisiert.“ Die im Tibetischen Buddhismus zur Gewaltlosigkeit
verpflichteten Mönche und Nonnen sehen keinen anderen Ausweg mehr, als sich
selbst Gewalt anzutun. Die Selbstverbrennungen sind ein Fanal der Ausweglosigkeit
des tibetischen Volkes.
Pressemitteilung
Hamburg, 13. November 2011
H i n w e i s auf einen Brief an den Ersten Bürgermeister und Präsidenten des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz vor seiner Reise nach China am 12. November 2011.-
Am 9. November 2011 erhielt Olaf Scholz, der Erste Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg, unmittelbar vor seiner Reise am 12. November 2011 mit einer 30-köpfigen Delegation nach Peking und Schanghai einen Brief der Gesellschaft für bedrohte Völker und der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg. Zusammen mit dem zur CHINA TIME 2010 vorgestellten 2. Report „Schanghai 2008 - 2010. Anhaltende Menschenrechtsverletzungen in Hamburgs Partnerstadt“ (s. www.tibet-hamburg.de und www.gfbv.de) und einer zweiseitigen Aktualisierung für den Zeitraum Sommer/Herbst 2011 wird der Bürgermeister gebeten, bei seinen Besuchen in China auf die Opfer von Menschenrechtsverletzungen hinzuweisen. Dies gilt in Schanghai für „Bittsteller, die Opfer von Grundstücksspekulanten wurden sowie verfolgte Schriftsteller und Regimekritiker“. Der Brief verweist auf die Sorgen von Hamburgerinnen und Hamburger, die nicht nur in China Menschenrechte verletzt sehen, sondern auch in der Partnerstadt Schanghai.
„Offensichtliche Defizite bei der Umsetzung von Menschenrechten in China öffentlich anzusprechen, ist heute umso wichtiger, um langfristig auch Hamburgs Interessen zu sichern. Denn jede Destabilisierung in China kann auch Hamburgs gute wirtschaftliche Beziehungen zur Volksrepublik gefährden.“
Die Autoren Ulrich Delius (Gesellschaft für bedrohte Völker) und Helmut Steckel (Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg) appellieren an den Bürgermeister, mit chinesischen Verantwortlichen sowohl in Peking als auch in Schanghai über die Menschenrechtslage in China, die sich in den letzten Monaten deutlich verschlechterte, zu sprechen. Das Schicksal der 300 verschleppten tibetischen Mönche aus dem Kloster Kirti und der tibetischen Verbrennungsopfer kann nicht unerwähnt bleiben. Die Bitte wird geäußert, die „Restriktionen der chinesischen Behörden gegenüber den klösterlichen Gemeinschaften in Osttibet aufzuheben. Tibeter, Uiguren, Mongolen und die Anhänger der Demokratiebewegung in China wurden in den vergangenen 30 Jahren noch nie so massiv unterdrückt wie heute.“
Hamburg, d. 13. November 2011
Pressekontakt:
Helmut Steckel
Tel.: 0177-5604623
PRESSEMITTEILUNG
Stilles Gedenken der Selbstverbrennungen in Osttibet am 2. November 2011 vor dem Abaton um 20.00 Uhr
Um 20.00 Uhr versammeln sich die Kinobesucher vor dem Abaton zu einem stillen Gedenken an die zehn Tibeter (9 Mönche und 1 Nonne), die sich in diesem Jahr aus Protest gegen die chinesische Unterdrückungspolitik in Osttibet anzündeten. Vier Mönche und eine Nonne starben nach den Selbstverbrennungen. Am 29. Februar 2009 zündete sich bereits der erste Tibeter aus dem Kloster Kirti in Osttibet an. Sein Gesundheitszustand wie auch der Aufenhaltsort sind nicht bekannt. Auch der Gesundheitszustand und der Verbleib der anderen Mönche sind unbekannt.
KEIN PFAD FÜHRT ZURÜCK
Eine abenteuerliche Familiengeschichte,
die im Himalaya ihren Anfang nahm …
Was entsteht, wenn eine Österreicherin sechs kleinen Kindern auf ihrer Flucht aus Tibet begegnet? …. Eine ziemlich ungewöhnliche Familie.
Multimedia-Lesung von Maria Blumencron und Chime Yangzom mit Bildern, Filmausschnitten und Musik
Mittwoch, 2. November, 18 Uhr
Abaton-Kino in Hamburg
Allendeplatz 3
20146 Hamburg
Tel. 040 - 41320320
Selbstverbrennungen in Tibet
Zehn tibetische Mönche und eine Nonne zündeten sich an
Stilles Gedenken
Mittwoch, 2. November 2011
20.00 Uhr
Allendeplatz 3
(vor dem Abaton-Kino)
20146 Hamburg
Was ist in Osttibet geschehen?
Was wünschen wir uns in Hamburg?
Grußbotschaften zur Feier „Zwanzig Jahre Tibet
Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg“
am 1. Oktober 2011 im Kulturhaus Eppendorf
20 Jahre Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland e.V.
Tibetische Wochen in Barmstedt
Kunstausstellungen - Vorträge - Begegnungen
Tibetische Künstler: Sonam Dolma Brauen, Puntsok Tsering Duechong, Losang Gyatso
Schloßinsel Rantzau und Rathaus Barmstedt
27. August bis 9. Oktober 2011
Offener Brief an die Bundesregierung:
Situation der Menschenrechte in der Volksrepublik China
„Die Zivilisation hängt von der
Achtung des Rechtes ab“
Friedrich Kellner: „Vernebelt, verdunkelt
sind alle Hirne.“
Tagebücher 1939-1945. Göttingen, 2011
Dr. Jörg-M. Rudolph, Am Mühlberg 11, 61348 Bad Homburg
Tel. 06172-685510 , 65512, Mobil: 01604489087, Email: Rudolph@China-Institut.org
Konfuzius-Institut Frankfurt
Frau Prof. Dr. Dorothea Wippermann, Vorsitzende des Vorstands
Frau Anja Warnecke-Bi, Geschäftsführerin
Gräfstr. 39
60486 Frankfurt am Main
Bad Homburg, 7. März 2011
Sehr geehrte Frau Prof. Wippermann,
gestern erhielt ich die Einladung des Frankfurter „Konfuzius-Instituts“ zu einer „Chinesischen Kultur-Darbietung“ am kommenden Sonntag. Die soll auf dem Campus Westend der Frankfurter Goethe-Universität stattfinden.
Vor dem Hintergrund des Verschwindens Dutzender Künstler in der Volksrepublik China in den letzten Wochen, ihrem – selbst nach aktuellem chinesischen „Recht“ – illegalen Wegschließen und vollkommenen Isolieren von der Öffentlichkeit (Angehörige wissen nicht einmal, wo sie festgehalten werden) kann ich mir kaum vorstellen, daß Sie als Vorsitzende des Vorstandes des „Konfuzius-Instituts“ diese „Kulturdarbietung“ stattfinden lassen werden, ohne in angemessen deutlicher Weise auf diese despotische Unterdrückung freiheitsliebender Künstler hinzuweisen.
Ist die Städtepartnerschaft noch zu retten?
Städtepartnerschaft mit Shanghai und die "China Time" bis zur Befreiung von
Ai Weiwei aussetzen!
P R E S S E M I T T E I L U N G
Hamburg, den 26.5.2011
Hamburger Kulturschaffende und Menschenrechtler fordern in einem Offenen Brief den Senat (namentlich den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz, den Senator Frank Horch, die Senatorin Barbara Kisseler), die Präsidentin und die Fraktionen der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg auf, die eigenen Worte der Kritik an die Chinesische Staatsführung (s. Resolution der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg am 14.4.2011) ernst zu nehmen und ihnen Taten folgen zu lassen.
Die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg macht seit vielen Jahren auf die menschen-rechtliche Situation in China, Tibet und Ostturkestan (Xinjiang) aufmerksam. Der 3. Offene Brief an die Generalkonsulin der VR China in Hamburg (s. www.tibet-hamburg.de und verschiedene Presseportale) bezieht sich u.a. auf die Inhaftierung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei. Die Tibetinitiative unterstützt den vorliegenden von Peter Schwanewilms und Helmut Steckel verfaßten Brief.
"Keine Kumpanei mehr mit der repressiven Chinesischen Staatsführung
und ihren Behörden!
Städtepartnerschaft mit Shanghai und die "China Time" beenden.
Rückfragen :
Peter Schwanewilms
peterschwan@gmail.com
0171 691 78 66
Helmut Steckel
helmut-steckel@gmx.de
0177 5604523
- 300 Mönche des Klosters Kirti entführt -
Freiheit für die Mönche im tibetischen Kloster Kirti
vor dem Generalkonsulat der Volksrepublik China in Hamburg
Elbchaussee 268, 22605 Hamburg
Sonnabend, 7. Mai 2011 - 12.00 Uhr
3. Offener Brief an die Generalkonsulin der
Volksrepublik China in Hamburg
Unter der Devise: „Es ist Zeit für die Wahrheit“
(Ai Weiwei über Tibet - 30. März 2008 - www.faz.net)
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Wo ist Ai Weiwei?
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bitte weiterlesen:"Flagge für Tibet"
bitte weiterlesen:"Tibetischer Volksaufstand"
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Lesung für Liu Xiaobo und Tsering Woeser in Hamburg
Werkstatt 3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik
Nernstweg 32 - 34, 22765 Hamburg
Eintritt frei - Spenden erbeten
Lesung für Liu Xiaobo und Tsering Woeser mit dem Schauspieler Erik Schäffler, der Schauspielerin Mignon Remé und der Musikerin Anne Wiemann.
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Prof. Samdhong Rinpoche zu Gast bei der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID)

Vom 16. – 18. Februar 2011 war der Premierminister der Tibetischen Regierung im Exil, Prof. Samdhong Rinpoche, auf Einladung der TID zu Gast in Berlin.
Neben politischen Gesprächen nahm er im Pressegespräch unter anderem Stellung zum Rücktrittsgesuch des Dalai Lama, zu den Exilwahlen am 20. März sowie zur aktuellen Lage in Tibet. Am Abend des 17. Februar traf er sich mit der tibetischen Gemeinschaft in Berlin und stellte sich den Fragen von Tibet-Unterstützern.
Eine Video-Botschaft, die er extra für die Tibetunterstützer in Deutschland aufnehmen ließ, finden Sie hier: Videobotschaft
Der schriftliche Text der Videobotschaft kann hier abgerufen werden.
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NEUERSCHEINUNG: »AMALA« 
»AMALA – Mein Leben für Tibet – Die Biografie von Irmtraut Wäger – aufgezeichnet von Franz Binder – mit einem Vorwort des Dalai Lama«
Erschienen im nymphenburger Verlag München.
Verbunden mit einer Einladung von Franz Binder
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5. Februar: 14 Jahre Straflosigkeit
Weltkongress der Uiguren und Ostturkestanische Union in Europa gedenken
des Massakers (5.2.1997) von Gulja in Ostturkestan (Xinjiang) und organisieren
eine Demonstration in München mit Rebiya Kadeer (Foto) und bayrischen Politikerinnen.
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Internationaler Tag der Menschenrechte
Freitag, 10. Dezember 2010 Verleihung des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo in Oslo
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Sonderveranstaltung
Abaton-Kino
Allendeplatz 3, Hamburg
18.00 Uhr
Eintritt frei
o Lesung des Schauspielers Peter Lohmeyer aus dem Buch „Ihr habt die Gewehre, ich einen Stift“ der tibetischen Schriftstellerin Tsering Woeser (Peking)
o „Angst in Lhasa“ von Tsering Woeser - Gedichtvortrag von Phurbu Königsmark
o Video-Statement von Tsering Woeser zum Erscheinen ihres Buches
o Gespräch mit Peter Lohmeyer und Ulrich Delius (Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker). Moderation: Andreas Hilmer (Journalist und Tibetkenner)
o Verlesung eines Briefes von Tienchi Martin-Liao (Präsidentin des Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrums)
o Gesamtmoderation der Veranstaltung: Andreas Hilmer
Tsering Woeser
Angst in Lhasa
Hastiger Abschied von Lhasa -
Lhasa ist längst eine Stadt der Angst.
Hastiger Abschied von Lhasa -
Die Angst in Lhasa ist heute größer als die von ´59, ´69 und
´89 zusammen.
Hastiger Abschied von Lhasa -
Die Angst von Lhasa sitzt in den Atemzügen, in den
Herzschlägen,
in den Momenten, wenn du etwas sagen möchtest, aber
noch innehältst,
wenn du vor zuviel Kummer nicht schreien kannst,
unfähig bist ein Wort herauszubringen.
Hastiger Abschied von Lhasa -
Diese Angst, Tag und Nacht geschaffen von unzähligen
Soldaten mit Gewehren,
zahllosen Polizisten in Zivil,
und noch mehr von der riesigen Staatsmacht hinter ihnen;
Doch richte nicht dein Objektiv auf sie, sonst richten sie
ihr Gewehr auf dich, vielleicht wirst du in irgendein Eck
gebracht, und niemand erfährt davon.
Hastiger Abschied von Lhasa -
Die Angst in Lhasa, sie beginnt am Potala-Palast, wächst
nach Osten zu den tibetischen Wohnvierteln hin.
Überall der schreckliche Widerhall der Fußtritte, aber in
der Sonne sind ihre Gestalten nicht zu sehen;
sie sind wie Dämonen bei Tage, ohne Schatten und ohne
Spuren,
doch das macht dich noch verrückter.
Hastiger Abschied von Lhasa -
Die Angst in Lhasa, schon längst erfasst von
Überwachungskameras, die überall sind,
in den großen Straßen und kleinen Gassen,
in jedem Kloster und jeder Buddha-Halle,
erfasst von Überwachungskameras,
die von der Außenwelt hinein in dein Herz schwenken.
ZapZap je! Sei vorsichtig! - flüstern sich Tibeter heimlich
zu.
Hastiger Abschied von Lhasa -
Die Angst in Lhasa, sie bricht mir das Herz, ich muss sie
niederschreiben.
Tsering Woeser
März 2008 - Januar 2009
Peking, Kham, Amdo, Lhasa, Peking
Brief für die Hamburger Veranstaltung am 10. Dezember 2010 zur Friedensnobelpreisverleihung an Liu Xiaobo
Tienchi Martin-Liao, Präsidentin des Unabhängigen Chinesischen PEN Zentrum
Allen Bemühungen zum Trotz kann Liu Xiaobo heute nicht nach Oslo kommen,
um den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen. Lassen wir unsere Gedanken über
Zeit und Raum springen:
Wir sind jetzt bei Liu Xiaobo in seinem Gefängnis. Liu, kahl geschoren, dick verpackt in einer alten wattierten Jacke und einer wattierten Hose, in Schal, Handschuhen und wattierten Schuhen - all das ist nötig in diesem Raum, die Zimmertemperatur ist um den Gefrierpunkt, denn das kleine Fenster unter der Decke ist Tag und Nacht geöffnet. Der Gestank von dem offenen Fäkalienbottich in der Ecke ist etwas erträg-licher geworden wegen der Kälte. Ihm geht`s nicht schlecht. Er wird nicht von den anderen vier Zimmergenossen geprügelt oder drangsaliert, obwohl normalerweise solche Kriminelle recht brutal und grausam sein können. Sie wissen alle, daß Liu etwas Besonderes ist, denn die Aufgabe, die man ihnen zugewiesen hat, sei nicht die übliche Anwendung von Faust und Fußtritt, sondern von Augen und Ohren. Sie sollen auf ihn aufpassen und nach oben berichten. Doch wie besonders dieser Liu ist, haben sie keine Ahnung. Daß Liu heute eigentlich bei dem König und der Kö-nigin sowie hohen Gästen in Oslo in Norwegen sein sollte, daß ihm die höchste internationale Ehrung und eine große Preissumme überreicht werden, und er eine glänzende und kluge Rede halten sollte - sogar möglicherweise ohne Stottern, das alles ist jenseits ihrer Vorstellungskraft. Alle Zellengenossen scherzen über Lius Stotterei im Alltag, sie wissen nicht, daß es ihm oft gelingt, vor großem Publikum ohne Stottern einen Vortrag zu halten.

Pressemitteilung zu den Schülerprotesten
2. Offener Brief an die Generalkonsulin der
Volksrepublik China in Hamburg
Menschenrechtsreport Shanghai
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Unmittelbar vor der Auftaktveranstaltung der CHINA TIME 2010 vom 9.-25. September 2010 im Kaisersaal des Rathauses der Freien und Hansestadt Hamburg wurde auf einer Pressekonferenz im Renaissance - Hotel unweit des Rathauses der von der Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen und der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg herausgegebene Report „Schanghai 2008-2010 Anhaltende Menschenrechts- verletzungen in Hamburgs Partnerstadt“ vorgestellt. 2008 wurden bereits zur CHINA TIME in einem ersten Report Menschenrechts- verletzungen in Schanghai dokumentiert. |
Der Bericht kann hier abgerufen werden |
PRESSESTIMMEN:
Hamburger
Abendblatt
Verletzt Hamburgs Partnerstadt weiter Menschenrechte? Offenbar werden in
der chinesischen Metropole Shanghai nach wie vor Dissidenten verfolgt, Bürger
drangsaliert und eingesperrt.
8. September 2010 - dpa
Welt
Vor China Time: Kritik an Vorgängen in Shanghai. Menschenrechtssituation
sei „anhaltend schlimm“ - 9. September 2010 - dpa
China-Observer
China Nachrichten - China Time 2010: Neuer Report über Menschenrechtslage
in Shanghai - Streitfall Disneyland - Neue Vertreibungen in Schanghai
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PRESSEMITTEILUNG
C H I N A T I M E 2010 vom 9. - 25. September 2010
Veranstaltungen am 10. / 12. / 13. / / 19. / 21. September 2010
NICHTS ALS GUTE GESCHÄFTE MIT CHINA?
Kritische Aspekte zur CHINA TIME
„Es ist wichtig, daß auch auf die dunklen Seiten der seit einigen Jahren mit großem Tempo aufstrebenden Weltmacht China hingewiesen wird, auf die Menschenrechtsverletzungen in Tibet, in Xinjiang (Ostturkestan) und im Kern-land China, auf die Verfolgung von Christen, Falun Gong-Angehörigen, Bittstellern, Wanderarbeitern und Menschenrechtlern“, sagt Helmut Steckel.
Veranstaltungen
China Time 2010
CHINA TIME 2010 in Hamburg
9. September - 25. September 2010
Zum zweiten Mal beteiligt sich die Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg zusammen mit dem Tibetischen Zentrum e.V., Hamburg, der Gesellschaft für bedrohte Völker und dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg an den Chinawochen vom 9. - 25. September 2010. Wir freuen uns, daß wir auch in diesem Jahr durch eine Podiumsdiskussion („Zensur in China. Wie China Meinung macht“), einen Tibettag im Völkerkundemuseum und zwei Filmveranstaltungen („Meltdown in Tibet“ und „Encirclement“) kritische Aspekte in die CHINA TIME 2010 einbringen können. Außerdem diskutieren Amnesty International und die Tibetinitiative am 13. September in einer Podiumsdiskussion über das Thema „Nichts als gute Geschäfte mit Shanghai?“
In einem offiziellen Veranstaltungskalender der CHINA TIME 2010 und in einem Internetauftritt sind unsere Veranstaltungen aufgeführt. Außerdem weisen die beteiligten Organisationen auf ihren Netzseiten, auf Plakaten und Flugblättern darauf hin.
ENCIRCLEMENT (Umzingelung)
Filmveranstaltung
Freitag, 10. September - 19.30 Uhr
Kulturhaus Eppendorf
Martinistr. 40
20251 Hamburg
Eintritt: 7.00 €, 5,00 €
Spiel- und Dokumentarfilm Weijiao / Blick in das Innenleben eines
chinesischen Konsulats in Kanada
Der Diplomat Chen Gang wird in ein chinesisches Konsulat nach Kanada beordert, um die Interessen eines totalitären Regimes in einem freien Land umzusetzen. Es beginnt eine dramatische Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.
Veranstalter: Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg und dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg
| MELTDOWN
IN TIBET Das große Gletscherschmelzen in Tibet Sonntag, 12. September 2010 11.00 Uhr (Matinee) Abaton Eintritt: 7,00 €, 6.00 €
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TIBETTAG IM VÖLKERKUNDEMUSEUM HAMBURG
Sonntag, 19. September 2010 - 12.30 Uhr - 18.00 Uhr
Völkerkundemuseum
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg
Eintritt: 7 €, ermäßigt 3 €, Kinder frei
Erstmals haben sich in Hamburg verschiedene Organisationen
(Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg - Tibetisches Zentrum
e.V. Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg - Verein der Tibeter
in Deutschland e.V., Hamburg) zusammengeschlossen, um im Rahmen der CHINA
TIME 2010 gemeinsam mit dem Völkerkundemuseum einen Tibettag zu veranstalten.
Ziel ist es, Einblicke in die traditionelle und gegenwärtige Kultur Tibets
zu geben, die fast nur in der Diaspora gepflegt werden kann. Außerdem berichten
verschiedene Experten über die aktuelle wirtschaftliche, soziale und ökologische
Situation in Tibet.
ZENSUR IN CHINA
Wie China Meinung macht
Podiumsdiskussion
Dienstag, 21. September 2010 - 19.00 Uhr
Alfred Schnittke Akademie International
Max-Brauer-Allee 24
22765 Hamburg
Eintritt: frei
In einer Podiumsdiskussion mit den Redakteurinnen Dechen Pemba, London („High Peaks Pure Earth“), Angela Köckritz, Hamburg („Die Zeit“), Lea Zhou, Berlin („Epoch Times“) und dem Asienreferent Ulrich Delius, Göttingen (Gesellschaft für bedrohte Völker) wird unter der Moderation von Andreas Hilmer, Hamburg (Journalist und politischer Sprecher des Tibetischen Zentrums Hamburg e.V.) die Vielschichtigkeit der Zensur in China diskutiert.
Veranstalter: Tibet Initiative Deutschland e.V., Sektion Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg - Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg
Soname Yangchen
28. Mai 2010 - Völkerkundemuseum Hamburg -
| Die Tibeterin Soname Yangchen ist in Europa in den letzten Jahren vor allem durch ihren autobiographischen Bericht „Wolkenkind“ bekannt geworden. Darin beschreibt sie, wie sie als 15 jährige aus Tibet zu Fuß über den Himalaya nach Nepal flieht. Seit 1997 lebt sie in London im Exil und ist dort auch als Sängerin bekannt geworden. Sie singt Lieder aus ihrer Heimat und eigene Kompositionen. In ihrem Buch ebenso wie in ihren Liedern gibt sie tiefe Einblicke in die traditionellen religiösen und kulturellen Traditionen Tibets. Veranstalter: Museum für Völkerkunde in Zusammenarbeit mit der Tibet Initiative Deutschland e.V., Hamburg - Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg - Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Hamburg - Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg
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Verheerendes Erdbeben am 14. April
2010
in Jyekundo (chin. Yushu), Osttibet (Kham) - (Autonome Tibetische Präfektur
Yushu) - (chines. Provinz Qinghai)
Tibetorganisationen rufen in aller Welt dazu auf, direkte Spenden zu überweisen. Dazu gehört die Tibet Foundation in London (www.tibet.foundation.org), die seit 1985 in Tibet wertvolle Hilfe vor Ort leistet. Wir bitten die Freunde und Sympathisanten der Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Hamburg, Spenden an die Deutsche Tibethilfe e.V. in Hamburg zu überweisen, die die Gelder über die Tibet Foundation London an die Tibeter in Jyekundo weiterleitet.
o Die Deutsche Tibethilfe (www.deutschetibethilfe.de) bittet um Spenden, damit eine Grundausstattung mit dem Allernötigsten möglich ist.
Spendenkonto:
Deutsche Tibethilfe e.V. Hamburg
Hamburger Sparkasse
Kto-Nr. 1226 120 044
BLZ 200 505 50
Stichwort: „Erdbeben-Yushu“
„Blutiger 10. März“
In Auszügen geben wir eine Botschaft des 1. Vorsitzenden des Vereins der
Tibeter in Deutschland e.V., Lekshey Hofheinz, zum 10. März 2010 auf unseren
Netzseiten wieder. Wir sind der Meinung, daß Tibeter mehr denn je bei uns
zu Wort kommen müssen. Wir begannen mit der „Video-Botschaft von Kalsang
Tsultrim an die freie Welt: Ruf nach der Rückkehr des Dalai Lama und dem
Ende der Repression“ auf unserer Kundgebung am Internationalen Tag der Menschenrechte,
am 10. Dezember 2009. Sie wurde in tibetischer und deutscher Sprache in
Auszügen von Tibetern verlesen. Auf unseren Netzseiten ist sie in deutscher
Sprache zu lesen und in tibetischer Sprache zu hören und zu lesen.
Brief an den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg anlässlich des 51. Jahrestages des tibetischen Volksaufstandes in Lhasa.
Was bleibt - eine Reise durch das heutige Tibet Lichtbildervortrag von Puntsok Tsering, Düsseldorf
19.00 Uhr
Kulturhaus Eppendorf
Martinistr. 40
20251 Hamburg
Eintritt: 8,50 € / 6,00 €
Der gebürtige Tibeter Puntsok Tsering kehrt nach achtjähriger Abwesenheit wieder in seine Heimat zurück.
Dolpu Tulku - Heimkehr in den Himalaya -
Dokumentarfilm im Abaton am 4. Januar 2010 um 20 Uhr


























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