Demonstrationen und Mahnwachen 2008

 

10. - 12. April 2008

Mahnwachen und Demonstration zur anhaltenden Niederschlagung der tibetischen Proteste
Organisiert von der Regionalgruppe Norddeutschland des Vereins der Tibeter in Deutschland

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde Tibets,

die Regionalgruppe Norddeutschland in Hamburg des Vereins der Tibeter (VDT) wird erstmalig alleine in der Innenstadt Hamburgs am Donnerstag und Freitag eine Mahnwache durchführen. Am Samstag folgt dann eine Demonstration. Alle Tibetfreunde sind zur Teilnahme eingeladen. Es ist notwendig, daß wir bei der Vielzahl der Aktionen eine Arbeitsteilung vornehmen. Der untenstehende Text der VDT-Regionalgruppe weist auf die Aktionen hin.

Eine Olympia-Kampagnengruppe von ai-Hamburg, GfbV-Hamburg und TID-Hamburg wird vor den Olympischen Spielen u.a. mit tibetischen Flaggen auf die Menschenrechtssituation in China und Tibet hinweisen. Auf unseren Netzseiten machen wir in den nächsten Tagen darauf aufmerksam.

Mit herzlichen Grüßen und einem tibetischen Tashi Delek

Helmut Steckel

Seit dem 10. März 2008 sind 142 Tibeter von der chinesischen Armee und Polizei bei friedlichen Protesten getötet und mehr als 2300 festgenommen worden.

Zum Ende dieses vollen Monats der brutalen militärischen Niederschlagung von friedlichen Demonstrationen in Tibet ruft die tibetische Exilregierung Tibeter und Tibet-Unterstützer weltweit zum Protest und Gedenken an die zahlreichen Opfer auf.

Diesem Aufruf folgt die Regionalgruppe Norddeutschland des Vereins der Tibeter in Deutschland und bittet alle Tibet-Unterstützer vom 10. bis zum 12. April 08 an den Protesten teilzunehmen.

Weiterhin muß aktiv gezeigt werden, daß Menschenrechtsverletzungen nicht gebilligt werden können.

Donnerstag und Freitag, 10. und 11. April 2008 16.30 - 18.00 Uhr Mahnwachen vor der Europapassage an der Binnenalster (Ecke Ballindamm - Bergstraße in der Nähe des Rathauses und der St. Petri-Kirche) Zwei Gebete und die tibetische Nationalhymne werden gesungen. Zum Gedenken an die Opfer in Tibet brennen Teelichter.

Samstag, 12. April 2008 16.00 - 17.30 Uhr
Kundgebung auf dem Gänsemarkt
Anschließende Demonstration über den Jungfernstieg - Bergstr. -
Mönckebergstr. - Gerhart - Hauptmann - Platz


Mit herzlichen Grüßen

die Regionalgruppe Norddeutschland des Vereins der Tibeter in Deutschland

 

 

31. März 2008

Aufruf - Weltweiter Tag der Solidarität mit TibetRettet Tibet - keine Olympischen Spiele ohne Menschenrechte!

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Informationen zu dem weltweiten Tag der Solidarität mit Tibet

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26. März 2008

Aufruf - Im Schatten der Olympischen Spiele Die Tibeter fordern ihr Recht

Demonstration und Mahnwache in der Innenstadt Hamburgs Mittwoch, 26.3. 2008 - 16.30 Uhr Gänsemarkt

Die Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg (TID Hamburg), das Tibetische Zentrum Hamburg (TZ Hamburg), die Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Hamburg (GfbV Hamburg), amnesty international, Bezirk Hamburg (ai Hamburg) und der Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg (VdT Hamburg) rufen am 26.3.08 zu einer Demonstration und Mahnwache in Hamburg auf.

Wegstrecke: Gänsemarkt - Jungfernstieg - Bergstraße - Mönckebergstr. - Steintordamm - Museum für Kunst und Gewerbe

Treffpunkt: 16.30 Uhr auf dem Gänsemarkt - Auftaktkundgebung mit Ansprachen von Manuel Sarrazin (GAL), Ulrich Delius (Asienreferent der GfbV in Göttingen), Helmut Steckel (Sprecher der TID Hamburg), Andreas Hilmer (Politischer Referent des TZ Hamburg), N.N. (ai Hamburg), Dhundup Dhakyitsang (VdT Hamburg) Aktionskunst und Nationalhymne der Tibeter - Friedensgebet des TZ Hamburg

Zwischenkundgebung auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz

Die an der Demonstration und Mahnwache beteiligten Organisationen stellen fest, dass die Volksrepublik China die Tibeter nach der erzwungenen Ausreise von Touristen und Journalisten unbehelligt festnehmen, in Gefängnisse und Arbeitslager stecken, foltern und in einer unmenschlichen Weise "bestrafen" wird. China lehnt eine internationale Untersuchung rund um den 10. März 2008 ab und behauptet immer wieder, dass Tibet "eine innere Angelegenheit" sei.

Dass China nichts zu verstecken habe, betonte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Doch warum werden Journalisten ausgewiesen? "China versteckt seine Gewalttätigkeiten und Repressionen vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Es hält sich nicht an das bei der Vergabe der Olympischen Spiele gegebene Versprechen, die Menschenrechte zu achten und zu verbessern. Es setzt auf Gewalt", sagt Helmut Steckel, der Sprecher der Tibet Initiative Deutschland, Hamburg.

Steckel hofft, daß sich die Freie und Hansestadt Hamburg nicht durch den Handel mit der Volksrepublik China korrumpieren lässt. Sowohl die Politiker als auch die Kaufmannschaft müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein, die traditionell engen Beziehungen zu China nicht wertneutral zu pflegen. Es gilt deutlich und unmissverständlich dem Handelspartner zu erklären, dass Tibet keine innere Angelegenheit Chinas sei und die Menschenrechte unteilbar sind.


Kontakt: Helmut Steckel Mobil: 0160 55 26 356

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17. März 2008

Brief an den Präsidenten des Menschenrechtsrats der Vereinten NationenAnfrage nach einer Sondersitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen wegen der Menschenrechtslage in der Volksrepublik China.

Eure Exzellenz,
Die unterzeichneten Nichtregierungsorganisationen aus dem asiatischen Raum fordern den UNMenschenrechtsrat auf, auf Grund der aktuellen Menschenrechts-lage in der Volksrepublik China eine Sondersitzung einzuberufen.

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Mahnwache und DemonstrationZum Ablauf des Ultimatums der chinesischen Regierung, organisiert von der Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg, und dem Tibetischen Zentrum Hamburg

TID Hamburg-Pressemitteilung: Tibet Initiative Deutschland in Hamburg befürchtet nach Ablauf des chinesischen Ultimatums an die Tibeter weitere Gewalt in Tibet - Mahnwache auf der Reesendammbrücke gegenüber dem Hamburger Rathaus am 17.3.08 um 16.30 Uhr mit anschließender Demonstration Bergstraße- Mönckebergstraße - Museum für Kunst und Gewerbe.

Hamburg, 17. März 2008 - Die Tibet Initiative Deutschland in Hamburg befürchtet, daß nach der heute erzwungenen Ausreise von Mitgliedern von Nichtregierungsorganisationen und Ausländern aus Tibet die Gewalt eskalieren wird. Niemand soll offenbar mitbekommen, daß die chinesische Regierung gegen die tibetische Bevölkerung neue Gewalt anwenden wird. Das von der Regierung gestellte Ultimatum läuft heute aus. "Es ist den Chinesen gleichgültig, ob die Olympischen Spiele in einem Atemzug mit der augenblicklichen Gewalt und dem von ihnen propagierten ´Volkskrieg gegen Separatisten` genannt werden" sagt Helmut Steckel, Sprecher der Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland. "Friedliche Olympische Spiele können in Peking von China nicht mehr gewährleistet werden" äußerte Steckel weiter.

Die Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland ruft zusammen mit den in Hamburg lebenden Tibetern zu einer zweiten Demonstration und Mahnwache in der Innenstadt Hamburgs am heutigen Montag, d. 17.3.08 um 16.30 Uhr auf der Reesendammbrücke gegenüber dem Hamburger Rathaus auf. Die nachder Auftaktkundgebung anschließende Demonstration führt über die Bergstraßeund Mönckebergstraße zum Museum für Kunst und Gewerbe.

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15. März 2008

Unruhen in Tibet Aufruf: Demonstration in der Innenstadt Hamburgs am 15.3.08, organisiert von der Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg, und dem Tibetischen Zentrum Hamburg

Die Zusammenstöße zwischen der chinesischen Polizei und tibetischen Demonstranten in der Region der tibetischen Hauptstadt Lhasa und in der traditionellen tibetischen Provinz Amdo sind besorgniserregend. Daß seit fast zwei Jahrzehnten Tibeter erstmalig wieder protestierten, ist ein Zeichen großer Frustration der alteingesessenen Bevölkerung. Es ist eine Folge der Drangsalierungen. Die Tibeter befinden sich am Rande der Gesellschaft. Die bedrückenden Lebensverhältnisse sind von der chinesischen Besatzungsmacht gewollt. Tibet ist von den Chinesen besetzt und annektiert.

Unmittelbar nach dem 49. Jahrestag des tibetischen Aufstandes gegen China - die Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland zeigte am 10. März auf der Reesendammbrücke gegenüber dem Rathaus die tibetische Flagge - wird mehr als deutlich, daß es in China eine Atmosphäre der Angst gibt. "China kann keine friedlichen Spiele im Sommer 2008 gewährleisten, da es die Menschenrechte in Tibet, in Xinjiang und im Kernland China ständig verletzt", sagt Helmut Steckel, Sprecher der Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland.

Die Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland ruft zusammen mit den in Hamburg lebenden Tibetern und allen Freunden Tibets für Sonnabend, den 15.3.08, um 15 Uhr zu einem Demonstrationszug durch die Innenstadt Hamburgs auf. Es werden ca. 50 tibetische Flaggen und einige Transparente mitgeführt.

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10. März 2008

Mahnwache - Flagge zeigen für Tibet Tibet Initiative Deutschland erinnert an den tibetischen Volksaufstand gegen die Chinesen am 10. März 1959

In diesem Jahr ist am 10. März der 49. Jahrestag des Aufstandes des tibetischen Volkes gegen die chinesische Besatzungsmacht. Nach offiziellen chinesischen Angaben verloren mehr als 87 000 Tibeter ihr Leben. In den Jahrzehnten der Gewaltherrschaft starben insgesamt 1,2 Millionen Menschen. Hunger, Zwangsarbeit, Haft, Folter, Hinrichtungen und die Zerstörung von 6000 Klöstern und Tempeln waren die Folgen der Besetzung und Unterdrückung. Die bis heute anhaltenden Menschenrechtsverletzungen sind barbarisch und ein Schandfleck in der jüngsten Geschichte des chinesischen Volkes.

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